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Anbid Zaman mit dem Rosa Courage Preis ausgezeichnet

Agnes (Livas e.V.), Anbid Zaman, Norman (KCM e.V.).

Am IDAHOBIT (17.05.2022) folgten Agnes (Livas e.V.) und Norman (KCM e.V.) der gemeinsamen Einladung von Gay in May und der Stadt Osnabrück. Im Rahmen der queeren Kulturtage Gay in May wurde in diesem Jahr zum 31. mal der Rosa Courage Preis verliehen. Dieser Preis, der seit 1992 verliehen wird, geht an Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für die Belange von LSBTI*-Menschen eingesetzt haben und sich immer noch dafür stark machen. In diesem Jahr wurde der Preis an Anbid Zaman als erste genderfluide Person für ihren mutigen Einsatz – auch des eigenen Lebens – und ihre Arbeit als Aktivist*in für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und queere Menschen (LSBTIQ+) verliehen.

Anbid Zaman kämpft seit dem 16. Lebensjahr für LSBTIQ+ Menschenrechte. Zunächst in der Heimat Bangladesch, wo Anbid Zaman nur knapp einem queerfeindlichen Attentat entkam. Mit der Unterstützung der Eltern und queerer Organisationen konnte Anbid Zaman nach Deutschland fliehen.

Anbid Zaman arbeitet heute bei Rubicon e.V. in Köln in der Landeskoordination „Vielfalt statt Gewalt“ und als ehrenamtliches Vorstandsmitglied beim Aktionsbündnis gegen Homophobie e. V., für das sich Anbid Zaman bei der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association als Vertretung für LGBTI-Jugendliche in Zentralasien und Europa engagiert. „Mit der Verleihung des Rosa Courage-Preises an Anbid Zaman wird in diesem Jahr auch deutlich, dass vor allem global gesehen immer noch Notwendigkeit zum Kampf gegen Queerfeindlichkeit besteht. Mit der Ehrung von Anbid Zaman an einer genderfluiden Person wird darüber hinaus deutlich, dass die Diskussion um Genderaspekte weitergeht, eine Assimilation in das heteronormative Rechtssysteme reicht nicht aus.“ sagt Frank Mayer, 1. Vorsitzender des Gay in May e.V.

 
Vom 18.05.2022 | Aktualisiert am 20.05.2022
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Kategorien: Aktuelles
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