Schwules in Münster - September 2003

 

Moin

Die spinnen, die Deutschen.
Zu diesem Gedanken kann man sich verleitet fühlen, wenn Mann das erste mal am Kurhaus von Dangast steht und die Aussicht genießt. Da spielen kleine Kinder in Schlick und Sand, Paare liegen verliebt auf den Stranddecken und bunt tätowierte Männer suchen eifrig im Seegras herum. Eigentlich alles in gewohnter Ordnung, ständen dazwischen nicht ein riesiger Granitphallus, eine nackte grüne Statue mit dem Namen Jade und über allem wehend eine Menge Regenbogenfahnen! Mehr noch, auch auf der Uferbefestigung ist eine große Regenbogenfahne gemalt.
Des Rätsels Lösung ist recht simpel: Dangast ist seit Jahrzehnten ein bekanntes und renommiertes Ziel für Kühnster aus dem Inn- und Ausland. So haben sich Anatol, Joseph Beuys, Jana Hackerova , Franz Radziwil , Willy Hinck u.v.m in und um Dangast verewigt. Die Fahnen stehen also für die "künstlerische" Weltoffenheit dieses Badeortes.
Aufgebaut und gefördert wird das alles von der Familie Tapken, die seit 1883 das Kurhaus nebst dem davor liegenden Strand samt der Kunst betreuen. So befindet sich auch das 7. der sieben Seh- Zeichen "Der siebte Schöpfungstag: Die Ruhe - Der Sabbat, von Eckart Grenzer an diesem Strandabschnitt. Und Eckart Grenzer zeichnet sich auch für den Phallus verantwortlich, den er als verbindendes Glied zwischen dem weiblichen Meer und der männlichen Erde" geschaffen hat. Nun steht er seit 1984 als Stein des Anstoßes und trotzt dabei nicht nur der Flut. Der Hochsitz neben dem Phallus ist übrigens kein Kunstgegenstand. aber vielleicht wollte ein Badegast den Grant mal berühren, genau so wie das so viele bei "Jade" auch machen.
Euch noch einen warmen Frühherbst
Euer Michael Karshüning

 

Neues vom KCM

Neue Gesichter im Vorstand

Mit Thomas St., Olaf Kauffmann-Lange und Peter Becker hat sich der Vorstand des KCM tatkräftig erweitert.

Olaf Kauffmann-Lange ist als neues Vorstandsmitglied kooptiert worden und kümmert sich in Zukunft um die Finanzen des KCM. Von Beruf ist er selbstständiger Kaufmann, was dem Verein sicher zu Gute kommen wird.

Thomas ist kein Unbekannter, hat er doch bereits im letzten Vorstand mitgewirkt. So hat er sich federführend um die Renovierung des Thekenraumes gekümmert. In Zukunft betreut er die Homepage des KCM und steht dem Vorstand als Beirat zur Verfügung.

Mit Peter Becker hat das KCM einen Pressesprecher gewinnen können, der den Verein durch seine über 10 jährige, ehrenamtliche Tätigkeit bestens kennt. MKH

 

 

Mitgliederversammlung

Der Vorstand des KCM lädt am Samstag, dem 04.10. 2003 um 11 Uhr zu der auf der letzten MV angekündigten außerordentlichen Mitgliederversammlung ins KCM ein. Auf der Tagesordnung steht der Bericht des Vorstandes zur aktuellen Situation des Vereines sowie Vorstandswahlen. So muss laut Satzung die Kooption von Olaf Kauffmann-Lange auf der nächsten ( dieser) Mitgliederversammlung bestätigt werden.
MKH

 

 

Räumlichkeiten gesichert

Der jahrelange Einsatz aller Beteiligten hat sich gelohnt. Die Stadt Münster hat nicht nur dem KCM einen fünfjährigen Mietvertrag angeboten. Damit hat das KCM eine wesentliche Sorge weniger. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle, die sich engagiert haben, vor allem auch dem Verein "Erhaltet den Hawerkamp e.V."
PK

 

 

Stiftung Siverdes unterstützt "andersrum aufgeklärt"

Nachdem im letzten Zauberhut schon von der Förderung des Rosa Telefons berichtet wurde, unterstützt die Stiftung Siverdes nun auch das schwul-lesbische Aufklärungsprojekt von KCM und LIVAS nicht nur mit einer laufenden Förderung, sondern auch mit der Finanzierung der neuen Homepage. Demnächst werden also alle relevanten Informationen zum Projekt auch im Internet abrufbar sein. Die Stiftung Siverdes unterstützt bürgerschaftliche Selbsthilfegruppen auf Antrag, sofern die vom Rat der Stadt Münster beschlossenen Förderrichtlinien greifen. "andersrum aufgeklärt" kann von Schulklassen, Jugendgruppen, Lehrern, Leitern und allen Interessierten über das KCM- oder LIVAS-Büro angefragt werden.
Martin Enders

 

Titelthema

Der JugendTreff im KCM
Auf der letzten Mitgliederversammlung des KCM fragte jemand, warum der Zauberhut über die neue Jugendgruppe des KCM bisher nicht berichtet habe. Nun, die Jugendgruppe wollte es bis dato einfach nicht. Man wollte sich erst "eingelebt" haben. Aber nun ist es soweit. Der Zauberhut hat sich mit Holger Seidel, dem Mitinitiator und einem der Leiter der Gruppe getroffen und ihm einige Fragen gestellt.

ZH: Holger, seit wann gibt es den JugendTreff im KCM und wie viele seid ihr zur Zeit?

Holger: Den JugendTreff gibt es seit November 2002. Damals hatten Bettina und ich mit dem Vorstand gesprochen und nachgefragt ob so ein Projekt, so eine Gruppe für das KCM sinn machen würde. Alle waren begeistert und so fingen wir auch gleich im November 2002 mit der Gruppe an. Zu erst hatten wir nur wenige Besucher, wir waren zu viert beim ersten Treffen, doch es dauerte nicht lange bis wir mehr als 12 Personen waren. Beim ersten Spiellabend, das muss so im Dezember gewesen sein, da hatten wir erstmals die Bestuhlung unseres Raumes gesprengt. Heute sind wir an den FreitagsTreffs (JugendGruppe) so 15 People, mal mehr mal weniger. Ich würde unsere Gesamtgruppe auf um die 40 Personen schätzen.

ZH: Schwul/ Lesbische Jugendgruppen und vereinzelt auch ganze Jugendzentren sind in den letzten Jahren schwer in Mode gekommen. Überall im Lande hat sich da eine Menge getan. Münster hat da mit der LSJA! und den YOUNGS seit über 10 Jahren schon eine lebendige Gruppenszene. Manche fragten daher schon provokant nach, warum Münster denn zwei Jugendgruppen bräuchte. was würdest du ihnen entgegnen?

Holger: Wo gibt es denn schon ein Angebot für Münsters lesbische, bi oder schwule Jugendliche. Na klar gibt es die YOUNGS, aber die können sich nicht an ein Klientel unter 18 Jahren wenden, bzw. tun dies nicht, und außerdem sind die rein schwul. Wir wollten von Anfang an eine gemischte Gruppe. Jungs und Mädels. Außerdem treffen wir uns zu anderen Zeiten und in nicht kommerziellen Rahmen. YOUNGS kann man mit uns nicht vergleichen. Wir haben nur ein paar Jungs bei uns in der Gruppe die auch zu den YOUNGS gehen. Aber der Großteil beider Gruppen vermischt sich nicht. Aber um noch mal auf einen gravierenden Unterschied einzugehen. Die YOUNGS sind eher eine Stammtischrunde und nicht immer sind Berater von den YOUNGS bei den Treffen anwesend. Bei unseren Treffen sind immer Berater, wenn nicht sogar Sozialpädagogen im Haus. Das Rosa-Telefon hat sich für uns als guter Partner herausgestellt.

ZH: Ihr seid also eine Art offene ComingOut Gruppe, bei der kein Alkohol ausgeschenkt wird und kein Funtreff. Oder wie seht ihr das?

Holger: Wir sind weder das eine noch das andere. Na klar decken wir einen Teil, der auch in ComingOut Gruppen vorkommt, ab. Doch gehen wir nicht gezielt mit dem Thema ComingOut um. Hier wird eher gelegentlich über das ComingOut gesprochen. Wir selber verstehen uns als eine Art JugendZentrum bzw. wir sind eine JugendGruppe und leisten damit ein niederschwelliges Hilfeangebot. Nun aber zum Thema Alkohol: Wir sind bzw. wollen eine Jugendhilfeeinrichtung sein. Dazu gehört auch, dass die Richtlinien des Jugendschutzes beachtet werden und kein Alkohol ausgeschenkt wird. Nur beim ThekenTreff wird Alkohol konsumiert. Jedoch ist dieses Angebot als offener Stammtisch deklariert und richtet sich an Jugendliche über 18 Jahren.

ZH: Ihr seid eine lesbisch bi schwule JugendGruppe. Wie sehen eure Kontakte zu LIVAS, dem Lesbenverein in Münster aus?

Holger: Wir sind eine Gruppe des KCM - Schwulenzentrum Münster. Obwohl wir eine lesbisch bi schwule JugendGruppe sind, sind wir dem KCM angegliedert. Aber natürlich gibt es Kontakte zu LIVAS. Diese laufen aber eher über das Lesben-Telefon. Rosa- und Lesben-Telefon haben beide viele Informationen über uns vorliegen. Wie weit eine Zusammenarbeit mit andern Gruppen und daher auch mit LIVAS ausfällt ist immer eine Sache des Projekts.

ZH: Du hast das Stichwort Informationen genannt. Was natürlich die meisten interessiert: Welche Angebote habt ihr?

Holger: Zur Zeit bieten wir den Jugendlichen jeden Freitag ab 18 Uhr unsere JugendGruppe den JugendTreff (bis 25 Jahren). Dann gibt es unsere SOCCER-Clique, ein Fußballangebot, aber dies wird den August und ggf auch noch September auf Grund der Hitze pausieren, den ThekenTreff, unsere Stammtischrunde (jeden ungraden Mittwoch) und jetzt ganz neu aus der Taufe gehoben unseren u18-Treff für Jungs und Mädels unter 18 Jahren (jeden 4ten Freitag ab 17 Uhr). Nicht zu vergessen ist auch unsere Internetplattform. Hier versuchen wir durch interaktive Elemente wie z.B. Forum die Kommunikation zu fördern und auch Informationen über uns weiter zu geben.

ZH: Nun, da kann man euch nur viel Erfolg wünschen. Danke für das Interview.

Holger: Bitte, gern geschehen.

 

NEWS

Vatikan attackiert homosexuelle Lebensgemeinschaften und fordert Politiker in aller Welt zum Widerstand auf
Rom. Am 31. Juli veröffentlichte die Glaubenskongregation der römisch katholischen Kirche ein 14 seitiges Dokument mit dem Titel "Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen" indem katholische Politiker und Gläubige gleichermaßen zum Widerstand gegen die rechtliche Kodifizierung von homosexuellen Lebensgemeinschaften aufgerufen werden. Weiter heißt es, "die Ehe sei heilig, wärmend homosexuelle Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstießen" und "langfristig die Gesellschaft schwer schädigen" würden. Besonders verwerflich sieht der Vatikan die Möglichkeit zur Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare. Dieses werde als "faktische Vergewaltigung" des Kindes gesehen, da ihm weder eine wirkliche Mutter noch ein wirklicher Vater zur Seite stehen würde. Auch wird das nichtkeusche homosexuelle Leben als schwere Sünde bezeichnet. Die rechtliche Anerkennung der "Schwulen-Ehe" durch Staat, Politik und Gesellschaft wird als "schwerwiegende unsittliche Handlung" angeprangert. Der Vatikan fordert aber nicht die biblische Strafe der Steinigung für ein solches Vergehen. Vielmehr soll der gläubige Mensch den Homosexuellen mit "Anstand, Mitleid und Takt" begegnen. Das Papier spricht sich sogar deutlich gegen jede "nicht gerechtfertigte Diskriminierung" von Homosexuellen aus. Unterzeichnet wurden die Erwägungen vom Präfekten der Glaubenskongegatin, dem deutschen Kardinal Joseph Ratzinger mit ausdrücklicher Genehmigung durch Papst Johannes Paul II. Die Erwägungen sind mit dem Ziel veröffentlicht worden, dem gläubigen Katholiken Argumente und Formulierungsvorschläge für die eigene Stellungnahme zu geben. Man wolle Klarheit Unbestätigten Gerüchten zu Folge soll die Initiative zu dieser Stellungnahme aus Deutschland gekommen sein. Dafür spricht die Tatsache, dass einen Tag später sich die Einführung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft in Deutschland zum zweiten Mal jährt. Seit dem haben sich nach Informationen des LSVD über 7.000 Paare das "Ja-Wort" gegeben. Darüber hinaus wird zur Zeit im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat über die steuerrechtliche Gleichstellung von Homo-Ehe und Hetero-Ehe verhandelt.

Vielfältige Reaktionen So eindeutig die Meinung des Vatikans zur Homosexualität ist, viel vielfältig waren nicht nur die medialen Reaktionen darauf.. Während Bundestagsfraktionen von SPD, FDP und den Grünen das Papier entschieden ablehnten, unterstützt der ansonsten als liberal angesehener Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz in Deutschland, Kardinal Lehmann, das Papier in vollem Umfang. Die CDU hat sich zu einer eindeutigen Meinung nicht durchringen können. Der Oppositionsführer der CDU im Landtag von NRW, Jürgen Rütgers wies mit den Worten " Ich bin praktizierender Katholik. Aber es ist nicht meine Aufgabe, als Politiker den Leuten zu sagen, wie sie zu leben haben", die Aufforderung zum Widerstand zurück. Angela Merkel und Edmund Stoiber haben sich nicht zu Wort gemeldet. Dafür aber andere CDU/CSU Bundespolitiker, die das Papier ausdrücklich begrüßen und hoffen, dass die gläubigen Politiker sich durch dieses Papier in ihren Entscheidungen ethisch und moralisch führen lassen werden. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, George Bush jr., nutzte einer seiner wenigen Pressekonferenzen, um ungefragt zu den Erwägungen des Vatikans Stellung zu nehmen. er kündigte an, dass Rechtsanwälte in seinem Auftrag eine Verfassungsänderung vorbereiten werden, die den Bergriff der "Ehe" als Bezeichnung für rein heterosexuelle Lebensgemeinschaften schützen soll.
MKH

 

... was sonst noch so geschah

Schwuler Bischof in Amt und Würden

Während die römisch- katholische Kirche mit Schwulen und Lesben so ihre liebe Not haben, hat sich die anglikanische Episkopal Kirche der USA getraut, "Ja" zu sagen. Mit 62 zu 45 stimmen wählten die anglikanischen Bischöfe den offen schwulen Geistlichen Gene Robinson zum Bischof von New Hamshire. Damit stehen der anglikanischen Weltkirche "schwierige Tage" ins Haus, wie das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche, der Bischof von Canterbury verlauten lies. In England hatte im vergangen Monat ein offen schwuler geistlicher seine Bewerbung um die Londoner Diözese wieder zurückgezogen. er wolle keine Kirchenspaltung verursachen, hieß es als Begründung.

"Ich will nichts unternehmen, um das Überleben der menschlichen Rasse zu gefährden"
Darwin (sic). Mit diesen Worten hat der australische Regierungschef John Howard der Gleichstellung von schwulen und Lesben in Australien eine klare Abfuhr erteilt.

Erste schwul-lesbische Schule in New York
New York. Der New Yorker Stadtrat hat die Eröffnung der ersten High School für Schwule und Lesben zum Herbst beschlossen. Man will damit die Jugendlichen vor homophonen Übergriffen schützen und so sicher stellen, dass sie wegen der Repressalien nicht ihren Abschluss machen könnten. Die Schule wird mit rund 100 Schülern starten. Kritik an der neuen Schule wird nicht nur von konservativen US Politikern sondern auch von liberalen Politikern aus Norwegen und den Niederlanden geäußert. Man befürchtet die Schaffung eines Homoghettos, ohne an den gesellschaftlichen Verhältnissen etwas ändern zu wollen.

Religiös motivierte Diskriminierung
Belfast. Das irische Institut für Konfliktforschung hat die Angriffe auf Schwule und Lesben in Nordirland untersucht. Man fand dabei heraus, das rund 80% der schwulen und Lesben in Nordirland mindestens einmal in ihrem Leben homophoner Gewalt ausgesetzt waren, die Hälfte von ihnen Opfer antischwuler Gewalt. Als Ursache für das homophone Verhalten der Nordiren stellte sich nicht das Bildungsniveau oder die Klassenzugehörigkeit, sondern religiöser Glaube heraus. In Nordirland leben vor allem anglikanische Protestanten und römische Katholiken.

Sodomie Gesetzte fallen
Washington: Anfang Juli hat das Oberste Gericht der USA die Sodomie Gesetzte, die homosexuelle Handlungen in 21 Bundesstaaten unter Strafe gestellt hatten, aufgehoben.

MKH

 

standFest 2003

KCM - gaymeinsam in Münster

so hieß es in diesem Jahr wieder einmal vor dem Stadthaus I in Münster.
Mit einem großen Trommelwirbel von bandidas wurde gegen 10uhr vom Vorsitzenden des KCM Uwe Schoon am 19.07.2003 die Regenbogenfahne vor dem Stadthaus I gehisst und somit das 9. standFest eröffnet. Mit fetzigen Beats sorgten die Mädels von bandidas dafür dass auch der letzte aus seinem Schlaf gerissen wurde.
Olaf Kauffmann-Lange und Peter Becker führten durch das bunte Tagesprogramm und begrüßten wie auch schon im vergangenen Jahr die zahlreich erschienenen Gäste. Ein Programm, das wohl abwechslungsreicher nicht sein konnte, denn es wurde bei den Darbietungen alle Sinne angesprochen.
Nachdem bandidas die Menge so richtig eingeheizt hatte, wurden die Gäste von der wohl hässlichsten Tunte Europas "René Gligée" ein wenig auf´s Korn genommen und er sorgte somit dafür, dass auch die Lachmuskeln am diesem wohl ein wenig zu heißem Tag auf ihre kosten kamen.
Den Künstler/innen sei an dieser Stelle noch einmal herzlichst gedankt, denn auf der Bühne war es (auch wenn Petrus es gut gemeint hat) so heiß, dass so mancher Auftritt mit einer großen Anstrengung dennoch voller Bravur gemeistert wurde, aber auch kein Wunder, denn das Team von der standFest-Planung hatte auch unter Leitung von Achim Wahle die besten Künstler ausgewählt um das Publikum gut zu unterhalten, auch dem gesamten Team für die gute Arbeit ein Dank.
Den Künstlern wurde heiß auf der Bühne und so manchem Gast dürfte es wohl noch heißer geworden sein als der "Prinz von Omar" die Zuschauer durch seinen Bauchtanz auf eine ferne Reise in die mystische Welt des Orients einlud. Amir-el-Omar ist einer der seltenen männlichen Unterhaltungstänzer und sorgte dafür dass nicht nur Frauenherzen höher schlagen.
Zwischen den einzelnen Auftritten der Künstler wurden die Gruppen die auf dem standFest vertreten waren interviewt um somit den Gästen das Ziel und die Beweggründe der einzelnen Gruppen unter dem Dach des KCM näher zu bringen. Den Besuchern wurde auch in einzelnen Gesprächen gerne Auskunft darüber erteil welche Beweggründe es gibt um ehrenamtlich sich in einem Verein wie das KCM einzubringen.
Da auf dem standFest auch Getränke angeboten wurden, sowie Kuchen , Waffeln und Bratwürstchen, möchten wir vor allem denen danken, die sich den ganzen Tag hinter den Ständen des Getränkewagens, (der auch in diesem Jahr wieder von unserem Getränkehändler Mangels bereitgestellt wurde) der Kuchentheke und nicht auch zuletzt bei der Hitze am Bratwurststand alle Mühe gaben um erfolgreich die Gäste zufrieden zu stellen. Auch der Jugendgruppe des KCM ein Lob welche sich um die Hüpfburg und somit um die kleinen Gäste gekümmert haben.
Aber das Programm lief von einem Höhepunkt zum anderen, so traten gegen !4:30uhr die Queer Cheers auf. Diese in Deutschland erste lesbische Cheerleading-Gruppe bedarf keiner großen Vorstellung, denn aufgrund ihrer großen Leistung sind sie längst weit über ihre Heimatgrenzen hinweg bekannt. Soviel Power wie diese Ladys an den Tag legten, brachte manchem schon beim zusehen ins schwitzen. Und trotz der extremen Hitze die sich auf der Bühne staute, gaben die Mädels von den Queer-Cheers mehr als nur alles, sie waren und bleiben einfach eine klasse Truppe die es versteht die Menschen mit in den Rhythmus einzubeziehen um so eine Megastimmung aufzubauen.
Nun bevor die Bluesband "weavin" sich auch den Weg auf die Bühne machte, bedankten sich die Moderatoren Olaf Kauffmann-Lange und Peter Becker bei den einzelnen Künstlern und bei den Gruppen die sich durch ihre Arbeit an den Ständen auf dem Fest wirklich viel Mühe gegeben hatten.
Dem Dank an die Mitwirkenden folgte dann auch ein großes Danke an die, ohne deren Hilfe das standFest nicht hätte stattfinden können, denn um so eine wunderbare Sache aufzuziehen bedarf es Unterstützung jeglicher Art. Deshalb möchten wir auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank sagen, dem Förderverein anders Leben e.V. , LIVAS e.V. , der Aids-Hilfe Münster, dem Stadtteilauto Münster, der Zeitschrift EXIT, Smart Rhein-Ruhr, unserem Getränkelieferanten Mangels, und der Stadt Münster. Besonderem Dank ist hier auch noch der städtischen Stiftung Siverdes zu sagen.
Nachdem nun der Dankesreden Schluss gekommen war, verabschiedeten sich die Moderatoren von dem Publikum und wünschten noch viel Spaß mit der Gruppe weavin, die den Abschluss des diesjährigen standFest bildete.
Mit eigenen Stücken sorgten sie durch eine sehr gut gelungene Mischung aus Rock und Blues welche sich mit Jazz paart, für eine megagute Stimmung unter den Zuschauern . Alle Stücke die von weavin dargeboten wurden waren aus eigener Hand, Wie uns die Band versicherte, stehe man dazu, "Hausgemachte" Musik zu präsentieren. Die Besucher des standFestes waren begeistert. Die charismatische Sängerin sorgte durch ihre unverwechselbare Stimme und ihrem Charme dafür, dass sich die Zuhörer mitreißen ließen und die Gefühle die diese Musik auslöste einfach zulassen mussten. So wurde die Band auch nach Abschluss des Programms mit einem Riesenapplaus belohnt.
Auch in diesem Jahr können wir sagen, dass das standFest des KCM ein voller Erfolg war, zu dem die Künstler die Helfer und die Besucher beigetragen haben.Sollte Kritik oder Anregungen gemacht werden, sind wir gerne bereit diese anzunehmen. Und auch im nächsten Jahr, so hoffen wir, wird es wieder heißen das KCM feiert, aber dann zum 10.!!! mal.
Auch für Hilfe wie Mitarbeit und Spenden für das nächste Jahr sind wir immer zu haben, denn ohne diese ist ein solches Fest nicht zu machen.
Auf den nächsten Seiten hat unser Fotograf Michael noch die schönsten Augenblicke des standFestes für Euch festgehalten.
Peter Becker

 

Münsters Stadthaus II unterm Regenbogen

Mit gleich drei Regenbogenflaggen zeigte die Stadt Münster Flagge zum Christopher Street Day am letzten Wochenende im Juni. Organisiert wurde das vom Kooperationsrat von Stadt, Verwaltung und Szene. Als Redner sprachen der Bürgermeister Fritz Krüger sowie das Ratsmitglied Richard Halberstadt.
MKH

 

Film im KCM

Der Filmclub

Der Filmclub wurde im Sommer regelrecht vom Pech verfolgt: erst musste der Film" Get Real" wegen eines lautstarken Open Air Konzertes auf dem Hawerkamp Gelände ausfallen und dann waren im August mit knapp 40 Grad Celsius im Thekenraum wahrlich keine ehrtragbaren Bedingungen für "4 for the road". Und deswegen geht's am 12. September ab 20:15 Uhr mit 4 for the road wieder an den Start. In diesem Rad- Movie queer durch Kalifornien geht es um Freundschaft, Liebe, Vertrauen und die Asche des Verblichenen. Erwarten kann man dabei 98 Minuten voller augenzwinkerndem Humor und treffsicherer Szenenkomik. Thematisch wird sich an diesem Abend alles um den Sonnenstaat Kalifornien drehen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Michael Karshüning

 



Rezensionen

Der schöne Mann ist tot

Das ist die Sammlung zum Literaturpreis der schwulen Buchläden 2001. Es war mir eine besondere Freude endlich eine Anthologie von deutschen schwulen Schriftstellern zu finden. Ich habe diese Form der Geschichtensammlung schon mit der amerikanischen Serie "Men on Men" kennen und schätzen gelernt. Letztere Serie ist eine Reihe von Büchern, in denen ausgewählte Kurzgeschichten oder Kapitel namhafter und auch unbekannter Schriftsteller gesammelt sind. Dort habe ich unter anderem auch Jim Grimsley ("Das Leben zwischen den Sternen") und Michael Nava kennensgelernt. Nun gibt es also eine solche Sammlung auch von deutschen Schriftsteller/innen. Und ich muss sagen, dass sie recht gelungen ist. Sie bietet für jeden etwas. Sei es nun "Issi" von Jaim Mitzenheim, der sich sehr direkt dem Thema "Schwul und behindert" annimmt, ohne dabei irgendwie den belehrenden Zeigefinger zu heben. Oder die Siegergeschichte von Holger Siemann "Fräulein Michael geht aus" eine brillant und temporeich erzählte Geschichte aus der auch der Titel der Sammlung entlehnt ist. Ob allerdings das Leben für alle Schwulen so ist, wie für Michael, wie die Jury schreibt, wage ich denn doch zu bezweifeln. Auch die recht optimistische Behauptung, dass unsere Geschichten gut ausgehen, weil auf die Katastrophen das Happyend folgt, gilt so nicht in allen in diesem Band versammelten Geschichten. Es gibt also eine deutsche schwule Literaturszene, die sich durchaus mit der amerikanischen messen kann und das obwohl sie naturgemäß wesentlich kleiner ist. Ganz klare Leseempfehlung!
Das Buch ist im Mänenrschwarm Skript Verlag unter der ISBN 3-935596-19-7 erschienen und kostet €14,90.

 

Michael Nava: Todes Nähe

Dies ist der fünfte Band einer Reihe von Krimis, deren Protagonist der schwule Anwalt Henry Rios ist. Henry Rios ist nicht nur schwul sondern auch noch mexikanischer Herkunft. Diese Kombination hat ihn mehr oder minder gezwungen, als Strafverteidiger zu arbeiten. Diese Arbeit verwickelt ihn immer wieder in Kriminalfälle, die auch immer in gewisser Weise eine persönliche Komponente haben. In Todes Nähe ist der persönliche Bezug sehr direkt. Ein junger Mann taucht bei ihm auf und stellt sich als Chris Chandlers Freund vor. Chris Chandler ist der einzige schwule Studienfreund von Henry, der allerdings immer klare Karrierepläne hatte und deshalb geheiratet hat und immer schön die Fassade gewahrt hat. Besonders prekär ist diese Situation für Henry, da er auch mit Chris`s Frau, Bay, gut befreundet ist. Somit ist es ein großer Schock für ihn, als der junge Mann, Zack, ihm eröffnet, dass Chris Chandler tot ist, umgebracht in seinem Büro liegt. Zack wird aufgrund von Fingerabdrücken am Tatort und der Tatsache, dass er weggelaufen ist, statt die Polizei zu holen, des Mordes verdächtigt. Er beteuert seine Unschuld und Henry glaubt ihm. Für die Verteidigung muss Henry seine eigene Vergangenheit genauso aufrollen, wie die von Chris... Die Henry Rios Romane sind allesamt hervorragend geschrieben. Die Plots zeichnen sich durch gute Konstruktion und immer wieder durch überraschende Wendungen aus. Krimi, soziales Engagement und tiefe Gefühle - was will Mann mehr? Das Buch ist im Argument Verlag (ISBN 3-88619-930-4) erschienen und kostet € 9,90.
Winnfried Theis

 

Käthes Kolumne

Abendliche Fernsehlandschaften

Die heißen Tage sind vorbei. Zumindest sollten sie es so langsam sein. Hier und da werden schon bald die ersten Blätter fallen und die Biergärten werden ihre Saison beenden. Zeit, sich wieder auf die Abende daheim zu konzentrieren.

Sogar die herumstreunenden Tiger werden langsam wieder heimisch und sehnen sich nach Kamin und Bärenfell. Die Tage werden kürzer und schon bald ist es dunkler als es dem Durchschnittsmanne lieb ist. Und da die Temperaturen ebenfalls sinken, braucht man etwas, das Licht und Wärme spenden kann. Zu diesem Zwecke wurde einst ein Kasten erbaut, welcher uns auf Knopfdruck in andere Welten entführt. Damit meine ich weder einen Fahrstuhl noch eine zukunftsorientierte Transporter- Maschine. Gemeint ist der Fernseher. Und dieser bietet uns die willkommene Abwechslung, die wir benötigen.

Sind wir traurig, spendet er uns Trost, sind wir glücklich, lässt er uns lachen. Für jeden Gemütszustand gibt es etwas, das unsere Gefühle intensiviert. Und das an jedem Tag in der Woche. Montags wird uns von inhaftierten Frauen berichtet. Spannend inszeniert und man erlebt noch echte Schicksale. Schade finde ich persönlich nur, dass so wenig Männer vorkommen. Zappt man auf einen anderen Kanal, werden gerade Monster gejagt. Am Dienstag kann man(n) dann seinem Lieblingsthema nachgehen und über Sex reden. Oder zumindest dabei zusehen, wie es andere tun. Und wieder sind es Frauen, deren Schicksal und auf unsere Sofagarnituren und Ledersessel bannen. Die stärkste Frau erwartet uns dann am Mittwoch. Auch sie jagt Dämonen und tötet sie, wenn sie nicht gerade mit ihnen schläft. So zieht sich dann die ganze Woche hin, ein Highlight jagt das nächste.

Doch wird die Fernsehlandschaft nur von Frauen beherrscht? Mitnichten! Freitag Abend erleben wir dann einmal etwas erfrischendes, nämlich bewegte Männer. Ein Serienkonzept, welches genau auf uns Konsumenten zugeschnitten ist. Woche für Woche fiebern wir mit den Hauptdarstellern mit, egal ob nun Montag, Mittwoch oder Freitag.

Dann kommt das Wochenende. Und nun wird uns erschreckend bewusst, dass den Machern nichts mehr eingefallen ist, um diese Lücke zu füllen. Statt dessen lassen sie die Zuschauer suchen. Und alle suchen fleißig mit, nach der Stimme, Stars, Popstars oder sogar Superstars, da fallen die zum x-ten Mal aufgelegten Reality- Shows gar nicht mehr auf. Erst, wenn wir im Frühjahr dann unsere neu angelegten Rettungsringe begutachten, fällt uns auf, was wir uns da den ganzen Winter über angetan haben.

Blieben zum Schluss noch die Spielfilme. Wer noch keinen Videorecorder oder DVD-Player besitzt, darf sich diese sogar mit Pausen gönnen. Pausen, in denen man sich die neuesten Produktinformationen zu eigen machen kann. Mitunter kennt man sie dann zum Schluss des Filmes sogar schon auswendig. Filme an sich gibt es für jeden Geschmack, da gibt es Komödien, Dramen, Actionfilme, Liebesschnulzen und sogar einige Schmuddelstreifen. Man sollte auf jeden Fall immer eine Packung Kleenex bereithalten, zumindest für die beiden zuletzt genannten Genres. Und wenn nicht dafür, dann, um die Fernsehunterhaltung im Allgemeinen zu beweinen. Happy zapping wünscht Euch Eure
Einen schönen Urlaub wünscht euch eure Käthe van Wüllen



Gay & Grey

Gay & Grey News

Meine Lieben!

Wer hätte das gedacht, trotz meiner Sommerpause kommt das Juli - September-Programm doch noch im Juli raus, guter Wolfgang J. Es gibt auch wieder allerlei Interessantes, lest!
Bei meiner Umfrage kreuzten die Mehrheit von Euch an: Ich möchte in die Szene anderer Städte, das neue Programm lädt euch dazu ein!
Ab September gibt es so viele Niederlande-Termine, sie werden im nächsten Programm noch fortgesetzt, so dass ich auch in diesem Jahr die Niederlande-Wochen ausrufe! Es beginnt mit dem Niederlandeabend am 24. 09. mit NL-Spezialitäten zum Bedienen. Sehr habe ich mich über den Vorschlag der Gruppe gefreut, in diesem Jahr G & G on Tour, nach Amsterdam starten zu lassen. Wir haben einen erstklassigen Reiseführer in Amsterdam wohnen, unser lieber Rob, er wird vom nicht minder lieben Walter bei den Führungen unterstützt. Geplant ist die Tour im Oktober. Allerdings müssen wir mit Hotelkosten von bis zu 50 Euro pro Person und Nacht rechnen. Das finde ich viel, und mache den Vorschlag, wir fahren wieder in den Center Park nach Zandvoort (wie im letzen Jahr), mieten dort wieder ein, zwei Bungalows und kommen auf einen Preis von etwa 20 Euro pro Person und Nacht. Abgesehen davon, dass das gemeinschaftliche Leben im Bungalow uns schon im letzten Jahr so viel Freude gebracht hat, ist es doch auch noch an der Küste abwechselungsreicher. Die Bahn bringt uns bequem stündlich nach Amsterdam und auch wieder zurück. Ich fände es toll in Zandvoort! Bitte mal gemeinsam überlegen.
So ihr Lieben, steht mein Programm? Ich hoffe, und ich hoffe auch, es findet wieder ausreichend Zuspruch bei euch. Für alle Aktivitäten außerhalb brauche ich natürlich euer Anmeldung! Eins fehlt noch :
Ich liebe Euch alle,
Wolfgang

 

Gay and Grey in Weimar

Regelmäßig schickt mir der liebe Wolfgang Knebel den Gay-and-Grey-Rundbrief. Dass ich bis jetzt nicht an Gay-and-Grey-Aktivitäten teilgenommen habe, hat eigentlich praktische Gründe. An Initiative mangelt es bei Gay and Grey ja nun wirklich nicht. Als dann im Rundbrief angekündigt wurde, dass eine Reise nach Weimar geplant war, habe ich keinen Augenblick gezögert. Ich war nämlich schon einmal in Thüringen und denke gerne an diese Reise zurück.
Letztendlich wurde die Reise aus praktischen Gründen von fünf auf vier Tage gekürzt. Schade, aber wir haben die Zeit optimal genutzt. Am Pfingstmontag ging es los Richtung Auerstedt in Thüringen. Unterwegs gab es ein ausführliches Picknick - natürlich mit holländischem Käse und holländischem Kuchen. Das bietet immer eine gute Gelegenheit, sich etwas besser kennen zu lernen. Ein Höhepunkt der Reise war für mich der Besuch beim ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald. Die Führung war - wie bei meinem ersten Besuch - bei Michael Heß in sehr guten Händen. Für mich war es danach schwer, mich wieder von der Vergangenheit zu lösen. Danach ging's dann weiter nach Weimar - eine sehr schöne und kulturelle Stadt. Aber leider war die Zeit ein bisschen knapp. Neben den Wohnsitzen von Goethe und Schiller schien mir auch die Fürstengruft auf dem historischen Friedhof, wo auch die Dichterfürsten nebeneinander begraben wurden, ein lohnendes Ziel zu sein. Diese war jedoch leider am Dienstag geschlossen.
Thüringen hat aber noch mehr zu bieten. So sind zum Beispiel die Dornburger Schlösser mit einer wunderschönen Aussicht über die Saale sehr empfehlenswert. Jena ist im 2. Weltkrieg stark zerstört worden, so dass man die historischen Sehenswürdigkeiten etwas mehr suchen muss als in Weimar.
Am Donnerstag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Wir ließen es uns aber nicht nehmen, auf dem Rückweg die Wartburg zu besichtigen. Zwar vom Massentourismus überlaufen, ist diese doch auf einem solchen Trip unverzichtbar - auch wenn meine Mitreisenden mich davon abgehalten haben, "Ein feste Burg ist unser Gott" zu singen!
Hoffentlich sind einige neugierig geworden auf Thüringen und natürlich Gay and Grey. Als Holländer kann ich da nur sagen: "Eine Reise dorthin lohnt sich immer!"
Han Hoijtink

 

SeeLacks

Ein Gespräch unter Männern

Was alles so passieren kann, wenn ein Sänger seinen besten Freund singend beschimpft, könnt ihr unter http://tlf.cx/dearpenis.swf euch anschauen.

Sandsack Motivation und geistiges Sackhüpfen

Der Sport- Tipp des Monats: Unter www.cdu.de findet man ein sehr lesenswertes Forum. Vor allem die Ansichten zur "Heilbarkeit von Homosexualität" und der Forderung nach "Gottes Geboten für den Staat" sind gut für Hirn und Herz. Für die ganz hart gesottenen empfiehlt sich www.dbk.de/schriften/dbk2.VAS/vas162.pdf

O-Töne zur Homo-Ehe

zusammengetragen von mkh

"Die sind völlig anders drauf, diese Sakralstalinisten im Vatikan" Jürgen Becker und Didi Jünemann im U-Punkt vom 01.08. 03 auf WDR2

"Es ist ein Kardinalfehler, die Liebe zu bekämpfen." Volker Beck, parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen zum Vatikan Papier

(Das dürfte die meisten Kardinäle nicht erschüttern. Den Unterhalt für die ersten beiden Fehler zahlt die Kirche. MKH)

 

Diverse Veranstaltungsankündigungen

U28 - Münsters coolste Sommerparty

...für Lesben, Schwule und Freund (unter 28 Jahren)

Du willst abfeiern? Du willst Party? Kannst Du haben! Hier kommt u28 - Münsters coole Sommerparty für Lesben, Schwule und Freunde bis 27 Jahren. Wenn die Sonne dein Blut noch nicht zum Kochen brachte, unsere DJ´s werden es!!! Hier wird getanzt, geflirtet und nett getalkt. Zu günstigen Preisen kannst Du hier Dir kühle Getränke zischen (nicht Alkoholiker 1 Euro; alle andern Getränke zu den gewohnt günstigen KCM-Preisen). Also wer nicht vorbeischaut ist selber Schuld!
u28 - Münsters coolste Sommerparty für Lesben, Schwule und Freund (unter 28 Jahren)
HS

Breitensport Tanzen bei androgym

Ab dem 17. 09. hat androgym ein neues Angebot. In der Tanzschule Step by Step in Münster Hiltrup (Marktallee 94-96) können Schwule und Lesben das Tanzen lernen. Der Kurs kostet für Mitglieder von androgym ca. 1€ pro Abend, der Mitgliedsbeitrag liegt bei 60 € pro Jahr. Anmeldung per eMail an: mail@androgym.de .
MKH

 

Grüße

Hallo Thomas, nen lieben Gruß von deinem Mann Peter.

Dem Vorstand alles Gute, denn die Arbeit wird getan, macht weiter so. Peter

Dem Thekendienst mal nen Dank, denn die ehrenamtliche Arbeit ist ein wertvoller Betrag zum Erhalt des KCM. Danke! Thomas & Peter

 

 

Impressum

Zauberhut,
c/o KCM - Schwulenzentrum Münster e.V.,
Postfach 4407, 48025 Münster,
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Mitarbeiter dieser Ausgabe: Martin Enders, Han Hoiting, Michael Karshüning (V.i.S.d.P.), Wolfgang Knebel, Peter Kramer (Satz), Holger Seidel, Winnfried Theis, Achim Wahle, Käthe van Wüllen
Namentlich gekennzeichnete Artikel
geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe gekürzt abzudrucken.
Auflage: 900
Redaktionsschluß für die nächste Ausgabe jeweils am 10. des Monats. (Nächster Termin: 10. September 2003)

Texte, die veröffentlicht werden sollen, gebt bitte in lesbarer Form als
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