eine neue Studie, Pisa genannt, hat es an den Tag gebracht: Die Deutschen verblöden! Geahnt haben wir das ja schon immer, aber nun haben wir es auch schriftlich. Unsere Kinder lesen nicht mehr genug und haben deswegen erhebliche Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung.
Aha, sagte ich mir nach der Lektüre der Bild-Zeitung, da habe ich ja Glück gehabt, dass ich schwul bin. Denn als Schwuler habe ich keine Kinder, zwar nicht per defintionem, sondern mangels Erregung, weshalb mich der blöde Nachwuchs gar nicht trifft. Und mehr noch: die Tucken, Schwuchteln & Kerle, für die ich den Zauberhut mache, können alle lesen, denn der Zauberhut will gelesen werden, und wie mir manche Reaktion beweist, wird er auch gelesen.
Wie lautet nun das Fazit des gestressten Zauberhut-Redakteurs angesichts des drohenden geistigen Verfalls unserer geliebten Nation? Entweder sind die Schwulen in Deutschland doch die Besseren, Klügeren & Schöneren, oder aber Bild lügt.
Weshalb ich allen besseren, klügeren & schöneren Lesern des Zauberhuts für das neue Jahr alles Gute wünsche. Bleibt vor allen Dingen gesund, wünscht Euch
Norbert
Der Jahreswechsel 2001/2002 ist am schönsten am Hawerkamp. Diese Weisheit kennen auch die Frauen von LIVAS. Weshalb sie in diesem Jahr die Party zu Sylvester veranstalten, die für alle Geschlechter offen ist: Männer, Frauen und was der liebe Gott sonst noch so geschaffen hat. Und weil Frauen doch besser sind als Männer, ist der Eintritt frei!
Das erste schwul-lesbische Kulturfrühstück findet statt am Sonntag, dem 6.Januar 2002. Ab 10:30 kann man gegen ein Entgelt von 8 EURO sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet bedienen - ein Getränk inklusive. Den kulturellen Part übernimmt diesmal Mr. Olaf Eigenbrodt, der für den Anlass entsprechende Texte herausgesucht hat (was genau, wird noch nicht verraten!). So kann Mann und Frau einen wunderbar relaxten Sonntagmorgen verbringen, vielleicht mag der eine oder andere ja auch gleich zum Sonntagscafé bleiben, zu dem Roland mit Sicherheit wieder mit Backwerk aus eigener Herstellung brillieren wird!
Übrigens: Das Entgelt von 8 EURO betrifft auch die KCM und LIVAS-Mitglieder, und wird auch nicht über Getränkekarten abgerechnet!
Die nächsten Termine zum Kulturfrühstück:
Am 2. Dezember war es soweit: die Mitglieder der Niederlande-AG des KCMs hatten ihre internationalen Beziehungen spielen lassen, die bis zum Himmel, nach Grönland oder nach Finnland reich(t)en: der Nikolaus kam ins KCM, um zu belohnen oder zu bestrafen. Das nahmen die lesbischen Mütter zum Anlass, mit ihren jungen Sprösslingen auch ins KCM zu eilen, denn Lob & Tadel, der Zauberhut-Redakteur weiß es ganz genau, ist für die heranreifende Jugend von heute bitter nötig!
Mit Verspätung kam der fromme Mann, in Begleitung waren zwei finstere Gestalten, die den Niederländern als Swarte Piet, den tumben Deutschen hingegen als Knecht Rupprecht bekannt ist. Die drei hatten nicht nur einen Sack voller Geschenke mitgebracht, sondern auch noch kräftige Ruten für die Unartigen unter den Gästen. Wobei die drei Herren durchaus bestechlich waren: ein kleines Liedchen, ein hübsches Gedicht - schwupp, öffnete sich der Sack, und heraus kam ein kleines Präsent. Tatsächlich bekam dann auch jeder eine kleine Gabe von dem frommen Mann, wobei sich die Anwesenheit der Kinder als besonders toll erwies. Denn seien wir mal ehrlich: natürlich ist erfreut es einen, wenn Peter oder Norbert ihre dumpfen Stimmen zum Lobe des greisen Bischofs erheben, aber glockenhelle Kinderstimmen klingen doch überzeugender.
Im nächsten Jahr werden die internationalen Beziehungen wieder zu einem Auftritt des Nikolauses sorgen, dann allerdings wird er mit seinem Schlitten in den Niederlanden parken und dort die guten Gaben verteilen.
NK
Zum Jahresausklang bat der KCM-Vorstand die zahlreichen Ehrenamtler des Vereins zu einem Essen. Es mochten etwa vierzig Personen gekommen, vermehrt um einige Gäste aus den Niederlanden, die für internationales Flair sorgten. In fröhlicher Runde wurde also gelacht, geredet und natürlich auch gegessen. Fazit: Ehrenamt lohnt!
NK
Dies ist an alle die gerichtet, die (wie ich) etwas verändern möchten. Viele von euch sind mit dem Wunsch an mich herangetreten, doch mal was anderes zu machen.
Gut, hab' ich mir gedacht, machen wir doch gerne, um aber deinen Wünschen gerecht zu werden, geht es nicht ohne deine Mitarbeit. Soweit es in meiner Macht steht wird sich was ändern.
Konkret geht es um die Partys: Ich würde gerne wissen, was wir denn tun können damit du noch lieber ins KCM kommst als es eh schon der Fall ist. Gute Ideen sind gefragt, z.B. Mottopartys: schlag ein gutes Motto vor!
Ja, wirst Du jetzt sagen, was hab ich denn davon?
Erstens sicher noch mehr Spaß, zweitens kannst du sagen: War meine Idee, und außerdem lassen wir uns für die besten drei Vorschläge etwas Schönes einfallen (wird nicht verraten).
Wohin mit der Flut an guten Ideen?
Gaaanz einfach: mail an agross@muenster.de oder gib's im Büro ab. Sicherlich leitet auch das Thekenteam deine Gedanken weiter.
Dabei nicht vergessen, wie du denn im Fall eines Falles zu erreichen bist, damit wir dich auch belohnen können.
Ps.: Auch Mittwochabende werden mit deiner Mitarbeit sicher wieder beliebter!
Andre G.
Am 1. Januar 2002 hat die Deutsche Mark ausgedient, der Euro kommt. Für das KCM-Mitglied ändert sich zunächst einmal gar nichts, denn der Mitgliedsbeitrag wird von der DM in den Euro umgerechnet. Wie weit man dann rundet, mag die kommende Mitgliederversammlung beschließen.
Gerundet werden auch die Getränkepreise: und zwar nach unten. Die Getränkekarten selbst werden dann allerdings 6 Euro kosten. Wofür der durstige Westfale schlankerhand vier Bier bestellen und in sich kippen kann.
Leicht erhöht werden die Fördermitgliedsbeiträge für KCM & anders leben: sie betragen dann vier Euro. Oder anders: die KCM-Mitgliedschaft lohnt und rechnet sich mit DM oder Euro in jedem Fall.
Anfang 2002 wird eine neue Rosa Telefon Gruppe die telefonische Beratung im KCM übernehmen und die bisherigen Ehrenamtler ablösen. Voraussichtlich wird hierzu Anfang Februar ein Infoabend stattfinden, dem ab Ende Februar eine (natürlich kostenlose) Fortbildung zur telefonischen Beratungspraxis folgen wird. Interessenten können sich bereits jetzt in der offenen Sprechstunde (Mittwochs zwischen 17:30 und 19:30 Uhr unter 0251-664342) oder im KCM-Büro (Tel.: 0251-665686) melden.
Die Ständigen Termine bedürfen dringend der Korrektur. Zwar war die Redaktion immer bemüht, eingehende Änderungswünsche auch zu berücksichtigen und zu bearbeiten, allein in der Praxis fiel doch manches im Gewusel des Schreibens, Setzens & Machens unter den Tisch. Das war keine Absicht, aber es passierte halt.
Deshalb aufgepasst, liebe GruppInnen & Gruppen: Stimmen die Angaben zu Eurer Organisation noch im Zauberhut? Hingucken, ergänzen, korrigieren. Lasst es uns wissen. Aus der Flut der Einsendungen, die mich bis zum 31. Januar 2002 von schwulen Gruppen für die Rubrik Ständige Termine unter der Mail-Anschrift zauberhut@muenster.gay-web.de erreichen, vergeben wir drei Exemplare des herrlichen Bildbandes Ich bin ein Junge, du bist ein Junge.
Und seid so gut: schickt mir keine Anhänge & Dateien mit euren Mails, so was landet gleich im Papierkorb.
NK
Oliver Bax hört nach fast vier Jahren KCM Tätigkeit als DJ der KCM-Feten auf. Er hat mit vielen guten Ideen dazu beigetragen, die Partys zum Event zu machen, hat die Besucherumfrage zum Thema Partys durchgeführt und ausgewertet und immer ein offenes Ohr für die Wünsche der Besucher gehabt. Der große Erfolg der schwulen Partys in Münster geht nicht zuletzt auf seinen Musikgeschmack zurück, der den Nerv der tanzenden und zuckenden Männerleiber traf, mithin also den Nerv der Zeit.
Am 22. August des Jahres erhielt der frisch verpartnerte Georg F. einen Brief vom Arbeitsamt Berlin-Südwest. Unter dem Betreff Arbeitslosenhilfe war zu lesen: Sie beziehen laufend die o. g. Geldleistung. Während des Bezugs dieser Geldleistung sind Sie verpflichtet, nach § 60 (1) Nr. 3 des Sozialgesetzbuches - Erstes Buch - (SGB I) im Leistungsverfahren mitzuwirken. ... Im Rahmen Ihrer Mitwirkungspflicht bitte ich Sie, bis spätestens 10.09.2001 folgende Unterlagen bzw. Nachweise vorzulegen: Es wird eine Kopie der Heiratsurkunde und die Verdienstbescheinigung des Ehegatten benötigt. Ihre Mitwirkung ist erforderlich, weil ohne die erbetenen Unterlagen bzw. Nachweise nicht festgestellt werden kann, ob und inwieweit ihr Leistungsanspruch unverändert fortbesteht ... Sollten Sie bis zum o .g. Zeitpunkt nicht antworten ... werde ich die Geldleistung bis zur Nachholung der Mitwirkung ganz entziehen. Die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen sind in der Anlage abgedruckt.
Nun dachte sich Georg F. wahrscheinlich, dass nichts so heiß gegessen wie gekocht wird. Schließlich sei eine Lebenspartnerschaft keine Ehe und so bestehe noch kein Anspruch des Sozialhilfeträgers auf derartige Auskünfte. Dies solle erst im Ergänzungsgesetz geregelt werden. Georg F. legte also Widerspruch ein, fügte eine Rechtsmittelbelehrung im obigen Sinne bei und erstellte gegen das Arbeitsamt Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Nötigung gemäß § 240 StGB.
Gleichzeitig war er so klug, Beistand bei den Verfechtern des Lebenspartnergesetzes zu suchen. Indes, was dem Volksmund geläufig, bedachte Georg F. leider zu spät: Die größten Äpfel sind oft madig. Denn der um Hilfe ersuchte Manfred Bruns (früher schwulenjagender Staatsanwalt, heute Sprecher des LSVD) orakelte zurück: Du wirst mit Deinem Widerspruch keinen Erfolg haben. Genauer und förmlicher wusste es Maria Sabine Augstein (gleichfalls Sprecherin des LSVD): Ihre in dem Schreiben an das Arbeitsamt dargelegte Rechtsauffassung ist leider falsch. Eingetragene Lebenspartner des Arbeitslosen sind dem Arbeitsamt gegenüber über ihr Einkommen und Vermögen auskunftspflichtig. ... Das LPartG hat die diesbezüglichen Vorschriften im Recht der Arbeitslosenhilfe (§ SGB III) ausdrücklich geändert. Dass das Ergänzungsgesetz nicht in Kraft getreten ist, ändert daran nichts. Die Vorschriften über die Arbeitslosenhilfe bedurften nicht der Zustimmung des Bundesrates und sind daher bereits geltendes Recht.
Kommentar des aus allen (rosaroten) Wolken gefallenen Paares zur Gesetzeslage: Nun müsse man sich gelinde gesagt, verarscht vorkommen. Kommentar des Autors: Die größten Äpfel...
Zusammenstellung der Zitate: Michael Heß; aus: Gigi Nr. 16, S. 22 ff.
Zu den Säulen sozialdemokratischer Politik im Rat Münsters zählte für viele Jahre Helmut Hamsen, wo er sich seit 1984 für die Belange der sozial Schwachen beherzt und mit viel Engagement einsetzte. Die SPD wusste, was sie an dem Sozialpolitiker Hamsen hatte und schickte ihn in die Landschaftsversammlung; auch für den Landtag nominierte sie ihn. Doch seine Landtagskandidatur 2000 blieb trotz blendender bundespolitischer Rahmenbedingungen ohne den gewünschten Erfolg im schwarzen Münster, weil Macher Clement seiner Partei ein Minus von über drei Prozent bescherte.
Helmut Hamsen legt sein Mandat im Rat der Stadt Münster nieder. Eine berufliche Veränderung zwang ihn zu der Entscheidung, das zeitaufwendige politische Mandat niederzulegen, wollte er seiner beruflichen Herausforderung gerecht werden. Für die Politik Münsters bedeutet sein Abgang einen schweren Verlust, denn Hamsen ist mit den Problemen der kleinen Leut' vertraut aus seiner Arbeit als Lehrer und aus seinem Wirken bei der Aids-Hilfe.
Gleichwohl oder gerade deshalb wünscht ihm der Zauberhut für die Zukunft alles Gute & viel Erfolg bei seiner beruflichen Tätigkeit und bedankt sich bei ihm auf diesem Wege für seine politische Arbeit.
NK
Der Völklinger Kreis e.V. (VK) - Bundesverband Gay Manager - hat die deutsche Wirtschaft aufgefordert, härter gegen Diskriminierung in Unternehmen vor zu gehen.
Der Bundesvorsitzende des Verbandes, Klaus R. Weinrich, sagte zu Beginn der Mitgliederversammlung und Zehnjahr-Feier des VK am Freitag in Köln, die Wirtschaft trage eine gesellschaftliche Verantwortung und dürfe Mobbing und Diskriminierung gegenüber homosexuellen Mitarbeitern und Führungskräften nicht länger tolerieren. Weinrich forderte die Unternehmen auf, sich selbst zu einem toleranten Betriebsklima zu verpflichten und Anti-Diskriminierungs-Richtlinien in den Unternehmensgrundsätzen fest zu schreiben.
Wer als Vorgesetzter einen schwulen Mitarbeiter oder andere Minderheiten diskriminiert - egal, ob offen oder versteckt - sollte mit Konsequenzen rechnen müssen, sagte Weinrich. Die Firmen sollten zu disziplinarischen Maßnahmen wie Abmahnung, Versetzung oder gegebenenfalls Kündigung greifen, forderte Weinrich und sagte: Der Gesetzgeber hat mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz deutlich gemacht, dass Diskriminierung in Deutschland unerwünscht ist. Jetzt muss die Wirtschaft folgen.
Positive Beispiele gebe es bereits - besonders in großen, international tätigen Unternehmen. Vorbild sei vor allem die Ford-Werke AG. Bei Ford ist Toleranz nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern in den Firmenrichtlinien fest geschrieben, lobte der VK-Vorsitzende. Diversity, übersetzt Vielfalt, werde bei Ford groß geschrieben und durch alle Hierarchien bewusst gelebt, so Weinrich. Der Kölner Automobilhersteller wurde im April diesen Jahres in der Frankfurter Börse vom Völklinger Kreis für sein Managementkonzept, das Minderheiten im Unternehmen nicht nur schützt, sondern fördert, mit dem so genannten Max-Spohr-Managementpreis ausgezeichnet.
VK-Pressestelle, Thomas Meier
Kontakt über Stefan (stehei@muenster.de) oder Thomas (behm@cinema-muenster.de)
Regenbogen-TV, das schwule Magazin im Stadtfernsehen tv münster, (Kabelkanal 3);
am ufer der hoffnung verließ mich der glaube
verstandesberaubt stand ich nackt, wie ich bin
am rand deiner liebe, die ich dort verloren
zersprang jede logik, entfloh jeder sinn
die sonne sank in mir, mir schwand der atem
vernunftverlassen blieb ich irgendwo zurück
ein meer aus nacht begrub die liebeslandschaft
ich sah dir lange nach
mit einem blinden maulwurfsblick
und über mir im himmel hingen schwarze geigen
und krächzten rabenflüche ob des lebens lauf
und eine blaue blume trat ich nieder
und liebte seither niemals wieder
entriss der brust mein herz
und aß es auf
für Olaf Eigenbrodt, 21. Juni 1996
Mathias Grunert
Vorbei der
Goldrausch, welcher
dich an meine
Ufer trieb.
Das Schimmern meiner
Augen täuschte
dich. Die Probebohrung fand
nur Sand.
Durchwühlt blieb ich
zurück. Die Glut
des Tages ist
vergangen,
und weiter trieb es
längst die
Meute deiner
edelsten Gefühle.
Gräbt auch die Nachhut noch
in diesem Sand, so träumt sie doch
schon längst
von Eldorado.
Mathias Grunert
Ein Glücksgefühl
trotz allem
in der Brust.
Ein Schmetterling im Bauch
in voller Lebenslust.
Ein Bett für zwei,
in dem nur einer liegt.
Ein Spiegelbild,
fast makellos
und wieder unbesiegt.
Ein Habt-mich-gern!
den längst vergess'nen Zeiten.
In meinem Herzen
unbemannte
Weiten...
Mathias Grunert
Entschuldige, dass ich so in dich eindringe:
Du sitzt mir gedankenverloren in der U-Bahn gegenüber,
ich schaue in dein schönes Gesicht
und kenne dich nicht,
aber werde ein Teil deiner Gedanken.
Entschuldige, dass ich so in dich eindringe:
Du reißt beim Gähnen deinen Mund so weit auf,
ich küsse dich
und du merkst es nicht,
aber es ist unheimlich schön.
Entschuldige, dass ich so in dich eindringe:
Du zeigst durch ein Loch in der Jeans ein Stück nackte Haut,
ich fahre durch deine Haare
und stöhne dabei auf,
aber nur in Gedanken.
Entschuldige, dass ich so in dich eindringe:
Du bietest mir Mund und Arsch,
ich nehme dein Geschenk dankbar an
und wir vertreiben uns die Zeit,
die wenige Zeit, die uns noch bleibt.
Entschuldige, dass ich so in dich eingedrungen bin:
Du verlässt die U-Bahn eine Station vor mir,
ich bleibe alleine zurück
und was für ein Glück,
es steigt schon wieder ein blonder Engel ein und setzt sich mir gegenüber.
Entschuldige, dass ich so in dich eindringe:
aber wenn es dir auffällt,
dann nur,
weil ich dich einen langen Moment schamlos anstarre.
Jörg Fischer
Als homophobe pensionierte Polizist (Robert De Niro) einem kriminellen Geschehen Einhalt gebieten will, erleidet er einen Schlaganfall, der ihn fast vollständig lähmt. Für die anschließende Sprachtherapie nimmt er Gesangsstunden bei seinem Nachbarn, einer schwulen Drag Queen, die Geld für eine Geschlechtsumwandlung spart. Nach und nach werden Vorurteile abgebaut und beiden wird klar: Kein Mensch auf der Welt ist vollkommen makellos...
Am Freitag, 18. Januar ab 20:00 Uhr im KCM
Mitte Oktober meinte ein homophober US-Navy-Officer, eine US-Navy-Bombe gegen die neuen US-(Navy)-Enemies verschönern zu müssen. Mit einer aparten Widmung. Besagte Bombe zierte nämlich ein Kreidespruch in schlechtem Englisch: High Jack This Fags. Gerichtet an die bösen bösen Taliban, die doch mit Tunten (Fags) noch weniger im Sinn haben als unser schwulenhassender Navy-Officer mit der schlechten Rechtschreibung (vielleicht war er öfters krank in der Schule und wurde deshalb Berufssoldat...). Wenn ein Blinder Blinde prügeln will, kommt vor allem eine Erkenntnis raus: Legasthenische US-Navy-Officers unterscheiden sich von heißgelaufenen Koranschülern wenig - es sind Brüder mit gleichen Kappen. Besagtes Foto war der US-Navy übrigens so peinlich, dass es schnellstens zurück gezogen wurde.
Michael Heß
Schade,
dass du gehst, Oli! der Vorstand und Achim danken dir gaaaaaaaaaaanz herzlich!
Einen ganz
...fetten Dank an die Beteiligten der Nikolaus-Feier am 2. Dezember.
Der Zauberhut wünscht
...seinen Lesern ein gutes Jahr 2002.
Der Dank der Redaktion geht
...zum Jahresende an Martin Enders und Gregor Wind, die für die reibungslose Verbreitung des Zauberhutes sorgen.
Der Zauberhut wünscht...
seinen Lesern ein frohes Weihnachtsfest: Mädels, lasst euch reich vom Weihnachtsmann beschenken. Und diejenigen, die es brauchen, mögen sich an seinen Knecht mit der Rute halten.
Zauberhut,
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Mitarbeiter dieser Ausgabe: Jörg Fischer, Andre Groß, Mathias Grunert, Michael Heß, Norbert Korfmacher (ViSdP), Peter Kramer (Satz), Thomas Meier
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