Schwules in Münster - Januar 2001

 

Salve,

früher, in der guten alten Zeit, als ich und meine Brüder noch bei unseren Eltern lebten, da gab es bei uns einen merkwürdigen Brauch. Am 1. Januar gab es mittags nur eine Suppe und keinen Festbraten. Nach einer durchfeierten Nacht mochte niemand kochen; an die Pädagogik hat sicherlich niemand gedacht, doch dies wies uns auf sparsame Zeiten hin.

Auch der Zauberhut kredenzt seinen Lesern diesmal nur eine Spar-Ausgabe, denn auch uns haben die Festtage mitgenommen. Mit dicken Bäuchen liegen Redakteur und Setzer in ihren Betten, getrennt natürlich, unfähig, das Publikum zu unterhalten. Nur das Notwendige wird aufgetischt, und das ist sehr bekömmlich. Schmackhaft natürlich auch.

Und deshalb auch im neuen Jahr
warme Grüße
Norbert

 

 

Weiter wie bisher

Unter diesem Titel lassen sich die Ergebnisse der Gespräche des KCM Vorstandes mit den kulturpolitischen Sprechern der CDU und der SPD zusammenfassen. Heißt konkret: Das KCM erhält eine Basisförderung in Höhe von 40.000 DM, wovon 25.000 DM in Form von Miete an die Stadt zurückfließen.

Überrascht war der kulturpolitische Sprecher der CDU, Dr. Weikert, über die Größe und die Vielfältigkeit des KCM, das NRW-weit das zweitgrößte Schwulenzentrum (nach dem Trägerverein des SCHULZ in Köln mit seinen 30 Vereinen) betreibt. In diesem Zusammenhang bot er die generelle Hilfe der Stadt Münster bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten für die Begegnungszentren am Hawerkamp 31 an. Unter diesem Sammelnamen firmieren KCM und LIVAS ab dem kommenden Jahr im Haushalt der Stadt Münster, um die Besonderheit beider Zentren als Begegnungszentren für Schwule, Lesben aber auch Heterosexuelle hervorzuheben. „Damit geht das KCM einen weiteren Schritt von einem Selbsthifeverein zu einem soziokulturellen Zentrum für Schwule, Lesben und Heterosexuelle im Herzen Münsters”, unterstrich Michael Karshüning vom KCM die zentrale Bedeutung dieser Umbenennung des Haushaltstitels in den Gesprächen.

Ein weiteres Thema der Gespräche war die Zukunft der Arbeitsstelle Antidiskriminierung (AAD) der Stadt Münster. Da die Weiterführung der Stelle für nur ein Jahr vom Rat beschlossen wurde, steht in Zeiten knapper Haushaltsmittel die Nichtweiterführung dieses außerordentlich wichtigen und wegweisenden Projektes zu befürchten. „Gerade die Türöffnerfunktion der AAD innerhalb der Verwaltung ist enorm wichtig für die professionelle Arbeit der ehrenamtlichen Gruppen nicht nur im KCM” brachte Peter Kramer den Stellenwert der AAD auf den Punkt. Wie die Zukunft der AAD im kommenden Jahr aussehen wird, dazu wollten die Vertreter der Parteien noch keine festen Zusagen machen. Deshalb hat auf Initiative des Kooperationsrates von KCM und LIVAS, KCM und LIVAS das schwullesbische Netzwerk dazu auffordert, wieder gemeinsam einen Bürgerantrag zum Erhalt der Arbeitsstelle, zu stellen.

Insgesamt geht das KCM mit einer guten Portion Rückenwind aus diesen Gesprächen heraus.
Vorstand des KCM

 

 

What´s new

Umfrage

Wir vom Vorstand wollten eure Meinung zu den Parties wissen. Daher haben wir im Dezember eine große Umfrage auf allen drei Feten gestartet. Die Ergebnisse werden wir Euch an dieser Stelle in einer der kommenden Ausgaben vorstellen. Erst einmal euch allen, die mitgemacht haben, ein herzliches Dankeschön!

 

Kristallklar

Nachdem auf einer Party im November die Musikanlage mal wieder arg geschunden wurde, war eine Generalüberholung dringend notwendig. Und die hat sich dann auch gleich richtig gelohnt. Nachdem Martin Sommermeier drei Tage lang defekte Teile ausgetauscht, alle Anschlüsse erneuert, Verstärker und Boxen neu eingemessen hat, kann man nicht nur „Horny” wieder glasklar hören und dazu abtanzen. Und das Beste ist die neue Beschriftung am Mischpult und der dritte CD-Player, die unseren ehrenamtlichen DJ´s die Arbeit erleichtern werden. Und was habt Ihr davon? Mehr Fun an jedem 2. und 4 Samstag im Monat!

 

Alle Jahre wieder...

ist es soweit: Das KCM lädt am Donnerstag dem 08.02.01 zur alljährlichen Mitgliederversammlung ein. Auf der Tagesordnung stehen turnusgemäß nach zwei Jahren wieder Vorstandswahlen an. Das wollen wir vom Vorstand nutzen, um einmal ausführlich die Entwicklung der vergangen Jahre sowohl des KCM als auch der Szene im allgemeinen zu beleuchten und daraus mögliche Perspektiven vorzustellen. Eine gesonderte Einladung an alle Mitglieder erfolgt in diesen Tagen.
Der Vorstand

 

Bronce-Kurs im KCM

ist es soweit: Am 08.01. beginnen die neuen Tanzkurse von taktvoll:
18:30 Uhr: Tanzkreis
20:30 Uhr: Bronce-Kurs
Anmeldungen im KCM Büro Tel. 0251/665686

 

PDS im KCM

Im Rahmen der politischen Gespräche mit den Ratsfraktionen traf sich der KCM Vorstand zu einem ersten Kennenlerngespräch mit der PDS Münster. Für das kommende Jahr kann man sich gemeinsame Aktionen sowie Beteiligungen an Podiumsdiskussionen vorstellen.

 

Internet im KCM

Seit dem Sonntagscafe im Dezember steht er nun im KCM: Der I Mac. An jedem Mittwoch ab 22 Uhr sowie während des Sonntagscafes lädt er zum stöbern im World Wide Web ein. Na denn: Viel Vergnügen.

Michael Karshüning

 

Gay & Grey

EINE ZOOFÜHRUNG

An diesem Sonntagfrühmorgen waren wir, mein Freund und ich, nach Münster gefahren, um mit „Gay and Grey” zusammen uns durch den Allwetter-Zoo führen zu lassen. Es war ein kalter Novembertag mit sonnigem klaren Himmel. Noch waren nur wenige Besucher unterwegs, denn es war früh am Tag. Im Winter ist zehn Uhr relativ früh, weil die Sonne doch erst aufgegangen ist. Ihr Schein erfreut, wenn er auch nicht wärmt. Schon warteten einige Männer vor dem Eingang und Alex, der dort Tierpfleger ist, wies uns die Wege, die Gehege und die Tiere.

Nach einigen Stunden Wanderung durch den Zoo hatten wir sehr viel gesehen, Nashörnern Brötchen ins breite Maul geschoben und hüpfenden Kängurus Futter gereicht. Im Raum des Tierpflegers stapelten sich die toten Futtertiere: tiefgefrorene Sardinen; Eintagsküken lagen in flachen Schalen. Und die Schlangen bekommen lebende Mäuse oder Hamster oder Zwergkaninchen, weil sie sonst überhaupt nicht zubeißen würden. Und das wird normalerweise nicht den Zoobesuchern zugemutet, denn bei aller Liebe zu den Tieren wollen wir nicht sehen, wie so süße Tiere wie riesige Tiger es sind, wenn man sie im Zoogehege sieht, eigentlich auf der Welt sind, um andere lebende Tiere zu verspeisen. Nicht alle sind Vegetarier und was schert sie der Rinderwahnsinn?

Wir erfuhren durch die interessante und kurzweilige Führung viel über das Leben im Zoo, die Probleme mit der Altlast des einst viel gerühmten Betons, auch darüber, daß Tierzüchtung im Zoo mittlerweile problematisch ist, weil bei manchen Tierarten keiner mehr weiß, wohin mit den Tieren und sie im „echten” Leben auch nicht mehr existieren könnten, weil sie das wilde Leben nicht gelernt haben.

Unser Tierpfleger, der uns so viel gezeigt hat, begab sich auch ins Gepardenrevier, um den dort lebenden Geparden zu streicheln, der im Zoo aufgezogen worden war. Eine einfache Milchflasche in Kindertagen vermag aus einer gefährlich wilden Raubkatze ein friedlich schnurrendes Tier zu machen. Schön, nicht? Aber was ist mit den Menschen? Sind sie überhaupt in der Lage, der Natur ihren Raum zu lassen? Und was noch schlimmer kommt: sie sind nicht in der Lage, ihre Erkenntnisse in praktische Taten umzusetzen. Das es Dinge gibt, die nicht sich rechnen lassen, das kann die Neue Ökonomie der Globalisierung nie & nimmer verstehen. Sie wollen Umweltschäden gegeneinander aufrechnen, als ob man nicht-atembare Luft mit Geld entschädigen könnte.

Was wissen wir überhaupt vom Leben? Wie man es in Geld verwandeln kann. Aber wissen wir, wie man das Geld wieder zurückverwandeln könnte in lebendige Wesen? In Freude & Glück? In Sehnsucht & Liebe? Davon weiß eine an den Börsen und sonst wo verrückt spielende Menschheit nichts.

Im Affenhaus, wo es inzwischen rappelvoll war, haben mein Freund und ich einem Schimpansen zugeschaut, der die ganze Zeit über versuchte, sich sein Bett zu machen: mit einem Leinensack und Stroh. Aber er fand keine Ruhe und schließlich zerstörte er alles wieder und alles flog in hohem Bogen zu Boden. Wir schauten uns in die Augen und lachten.

Wir waren auch in der neuen Anlage für Orang-Utans, die den einstigen Betonbau für Eisbären ersetzt, und in der uns ein Dschungelerlebnis geboten wird. Überhaupt ist das Schöne in Münsters Zoo, daß es dort Bereiche gibt, wo man im Grunde hautnah den Tieren nahe kommen kann. Und schaut man dem Tiger zu, wie er sich einem nähert (zwar getrennt durch eine Glasscheibe), sich umdreht und wieder seinen Weg geht, dann ist dieser majestätische Anblick etwas, das einen spüren läßt, was Leben ist. Und dann faßt man den Freund an und ahnt, wie nah Gefahr und Glück beieinander liegen können. Und schon gesellten wir uns zu den anderen.

Für die zehn Leute, die dabei waren (dazu kam noch der Vierbeiner Timmy, quasi als Maskottchen), war es ein schöner Tag, diese Führung. Vielen Dank, Alex.

Die Giraffen standen im Sonnenlicht da wie gemalt und man konnte schon an ihrer Echtheit zweifeln, so schön und exotisch war das Bild, bis sie sich bewegten. Und wir stellten fest, daß wir mitten im Leben sind und ein Teil davon.
Gregor Blazewski

 

 

Niederlande-AG

 

Zu Gast beim Heiligen Klaus

An einem Sonntag im Dezember war´s, als wir, aus dem Land der Dichter und Denker kommend, ins Land der Kaufleute fuhren. Auf Einladung der Freunde vom COC und gemeinsam mit dem KCM-Vorstand. Um dem niederländischen Kollegen unseres Nikolaus Reverenz zu erweisen. Sinter Claas heißt der gute Mann dort und wie sich das für unsere geschäftigen Nachbarn gehört, kam der Heilige Klaus mit Macht über uns. Gleich zweimal begleitet von seinem Handlungsgehilfen namens De zwaarte Piet. War´s ein gutes Omen, war´s ein schlechtes Omen? Die beiden schwarzen Peters verstanden ihre Aufgabe nicht nur als Schleppenträger Ihres strengen Herrn. Denn die Augen blitzten, die Ruten sausten, die Bonbons flogen in Mengen durch die Lüfte. Letztere gurgelten wir kannenweise mit Kaffee, Kakao und Tee herunter - des Nachschubs war kein Ende. Und der Reihe nach wurden wir vor den Claas geführt, der Reihe nach beteuerten wir, stets und ständig sehr artig gewesen zu sein im vergangenen Jahr und der Reihe nach erhielten wir nach einem Ständchen unsere Präsente. Beim Auspacken begleitet von zu lautem „Aaah” und „Oooh”, um echt zu sein. Echt war dafür die Neugierde aufs Verpackte, noch echter die Neugierde aufs Präsent des Anderen (washatterdenn, washatterdenn...?). So erging es uns beim Heiligen Klaus und wie in unseren Kindertagen bleibt nur noch zu sagen: Es war ein Heidenspaß!

 

Es geht auch ernster...

Das es bei der Niederlande-AG auch ernster zugeht, zeigte das turnusmäßige Arbeitstreffen wenige Tage vor dem Besuch beim Heiligen Klaus. Han, Myriam und Truus beehrten uns seitens des COC. Zum Ideenaustausch inmitten Oliven, eingelegten Tomaten, Nüssen, Schlickerkram und so fort. Beginnen soll das neue Jahr mit einem Besuch in Aalten (Näheres zu gegebener Zeit) sowie mit der Teilnahme an diversen lesbisch-schwulen Veranstaltungen in Almelo und Enschede. Den Klassiker „Fietstocht” wird es 2001 auch wieder geben. Beim Klönen und einer anschließenden Filmschau verging die Zeit bis Mitternacht wie im Fluge, aber der Abschied fiel - mit Blick auf den anstehenden Besuch beim Sinter Claas - leichter als sonst. Es war ein schöner Abend und für Peters Weinlager ein heftiger Schlag ins Kontor (Trotzdem: Danke, Peter!).

 

Wir gratulieren

Die Auftritte des niederländischen Chores „Vir Quadraat” haben uns auch mit dessen Leiter, Prof. Jan Heijmink Liesert bekannt gemacht. Jans persönliche Bescheidenheit führte dazu, daß uns die überragende Bedeutung des Hochschuldozenten für das Kulturleben unseres Nachbarlandes erst allmählich bewußt wurde. In Würdigung seiner fast fünfzigjährigen Verdienste um die zeitgenössische niederländische Musik wurde Jan vor Kurzem zum Ritter des Ordens von Oranje-Nassau geschlagen. Die Niederlande-AG gratuliert zu dieser hohen Auszeichnung sehr herzlich und wünscht sich Jan mit einem seiner Ensembles bald in Münster zurück (letztens waren die Liesertschen Chöre Mitte September in der Dominikanerkirche mit „Stabat Mater” zu Gast). Ein erstes Gespräch fand dazu im Oktober am Rande eines beeindruckenden Konzerts in s´Heerenveen statt.

Michael Heß

 

 

Man(n) nehme.

vom Finanzreferent empfiehlt:
Ein Sparrezepte für verwöhnte Gaumen

Man(n) nehme:

  • Speise der Götter (ein vorzüglicher Nachtisch)
  • 1-2 Packungen Tiefkühl-Himbeeren auftauen.
  • Eine Schicht davon in eine schöne Glas-Dessertschüssel geben, nach Geschmack zuckern. Darüber eine dünne Schicht fein zerbröseltes Pumpernickel und eine dünne Schicht geraspelte Schokolade -hier kann man wieder aussuchen, Vollmilch oder Bitters., oder für Bequeme: fertige Schokoladenstreusel. Darüber bitte eine Schicht gezuckerte Schlagsahne.
  • Und schon beginnt es wieder aufs Neue, Schicht für Schicht auftragen, bis die Vorräte verbraucht sind.

Diesen Nachtisch möchte ich sooo gerne mit André G. schlemmen.
Wolfgang

 

 

Oskar Wilde im KCM

Rechtzeitig zum 100. Todestag von Oskar Wilde haben die Städtische Bühnen nicht nur Bunbury inszeniert, sondern auch eine Lesung erarbeitet, die sie am 30.11. im eigenen Haus, und am 21.01. als Gastspiel im KCM vorstellen. Geboten wird dabei ein Einblick in das Werk des anglo-irischen Autors, der dem viktorianischen England in seinen Texten und durch seine skandalöse Lebensweise einen Spiegel vorhielt. Der letzte wirkliche Dandy lebte nach seiner Gefängnisstrafe wegen Homosexualität im Exil in Italien und Frankreich und starb am 30.11.1900 in Paris, wo er auch begraben wurde. Aber man braucht nicht unbedingt mit Blumen zum Père-Lachaise fahren oder das neu entdeckte Portrait Wildes in der British Library besichtigen. Ein Leseabend im KCM tuts fürs Erste auch.

Gastspiel der Städtischen Bühnen Münster am 21.01.2001 um 20:00 Uhr im KCM.

And alien tears will fill for him
Pity´s long-broken urn
For his mourners will be outcast men,
And outcasts always mourn.

 

 

Das Märchen von der SchLAuen Kiste

Es war einmal eine Stadt namens Monasterium. Sie lag in Düsselland, das äußerst schwer zu regieren war und deshalb (nach Inhalt) in Fürstentümer aufgeteilt war.

Das Herrschergespann, das für die Belange der gleichgeschlechtlich liebenden Bürger zuständig war, wußte von der besonderen Aufklärungsarbeit, die in Monasterium als erste ihrer Art in ganz Düsselland aufgebaut worden war. Unter anderem gab es dort eine Kiste, die in wundervoller Weise mit vielen Ideen, verschiedensten Methoden, zahlreichen Medien, Moderationsmaterial und noch mehr angefüllt war und seit Jahren sehr gute Dienste leistete.

Eine solche Kiste wollten auch die Fürstin und der Fürst haben, um sie zu vervielfältigen und dann generös im ganzen Land den fleißigen AufklärerInnen zur Verfügung zu stellen. Leider gab es da ein Problem: Auf der Kiste samt Inhalt befand sich das Sigel einer unheilvoll-bedrohlichen Vereinigung, genannt KCM, und nicht das des armen aber gütigen Herrschergespannes. Und da es Fürsten nun einmal nicht zuzumuten ist, solch gefährliche drei Buchstaben um etwas zu bitten, mußte also das Rad - respektive die Kiste - neu erfunden werden: Alle aktiven AufklärerInnen des ganzen Landes wurden eingeladen zusammenzukommen. Dann wurde ihnen nachdrücklich die besondere Ehre zuteil, die Früchte ihrer jahrelangen ehrenamtlichen Arbeit hochbezahlten und eigens dafür angestellten Vertretern der Herrscher kostenlos und demütig zu Füßen zu legen. Diese bastelten dann aus den frei Haus gelieferten Teilen eine eigene Kiste, die SchLAue Kiste genannt wurde; sie trägt natürlich würdevoll das rot-grüne 'Andersrum'-Sigel des Fürstentums.

Noch bevor dieses Produkt auch nur ein einziges Aufklärungsprojekt gesehen hatte, wurde es bereits mit großem Pomp als „bundesweit einmaliges Projekt” überall angepriesen. Stolz wurde dabei berichtet, dass die Entwicklung der Kiste 145000 Golddublonen gekostet habe. Von diesem Betrag hätte selbst ein so aktives Aufklärungsprojekt wie das in Monasterium 40 Jahrelang finanziert werden können, aber auch Fürsten können Geld eben nur einmal ausgeben.

Und alle sahen sie glücklich und zufrieden aus - zumindest all jene, die überhaupt noch irgendetwas von der Fürstin oder dem Fürsten erhalten wollten. Alles nur ein Märchen? Schön wärs ja...
Vorstand des KCM

 

 

Regenbogen-TV-Termine für Januar

  • Mittwoch, 17.01. 18.30 Uhr und 19.30 Uhr Regenbogen-TV, das schwule Magazin im Stadtfernsehen tv münster, Kabelkanal 3
  • Mittwoch, 17.01. 22.00 Uhr Regenbogen-TV Videovorführung im KCM Schwulenzentrum, Am Hawerkamp 31
  • Samstag, 20.01. 18.30 Uhr,
  • Sonntag, 21.01. 18.30 Uhr jeweils auf tv münster (Wiederholung vom Mittwoch)

 

 

Termine der HuK-Münster

Sonntag 14.01., 16:00 Uhr, HuK-Café mit Themenabend

im Fliednerhaus (Ev. Trinitatisgemeinde), Fehrbellinweg 6, Münster, 1. Stock (Hintereingang)

 

 

Lesung mit Olaf Eigenbrodt

Schwule Literaturgeschichte I

Die Klassiker mit Olaf Eigenbrodt

Am Freitag, 12.01. um 20:30 Uhr im KCM

 

 

Filmclub im KCM (proudly presents):

To Wong Foo, Thanks For Everything!

Nach „Priscilla” und „Das fünfte Element” nun der dritten Film zum Thema 'Fummeltrinen': „To Wong Foo, Thanks For Everything!, Julie Newmar”.

Es geht um drei Fummeltunten, die sich auf den Weg quer durch Amerika machen... Hier hat Hollywood mal wieder eine erfolgreiche Idee (den australischen Überraschungserfolg Pricilla) kopiert und mit großen Namen wie John Leguizamo, Wesley Snipes und Patrick Swayze besetzt.

Für alle, die Kerle im Fummel mögen, am
Freitag, 19. Januar 2000 ab 20 Uhr im KCM

 

 

Kleinanzeigen

 

Did you want to wish on some lucky star/Or did you just want to watch them fall and burn out/Your disappearing act my love/That´s an old stand by and I just want your touch/To never tire/What chance do I have? (AMC) - gefunden von Michael Heß

 

Zukünftiger!
Statt eines Diamantrings habe ich lieber dem Setzer einen Goldklumpen zu Weihnachten verehrt.
(Aber der hat ihn nicht bekommen; die SäzerIn)

 

Huhu,
ich grüße euch alle!

 

Warum grüßt eigentlich...
niemand Oliver, den Mann von Bernd?

 

Warum grüßt eigentlich...
niemand Norbert, den Redakteur? (Weil er der Redakteur ist ...)

 

Warum grüßt eigentlich...
niemand Bernd, den Mann von Oliver? (Weil er der Setzer ist ...)

 
Kleinanzeigen können im
Zauberhut und bei muenster.gay-web.de
aufgegeben werden.

 

Impressum

Zauberhut,
c/o KCM - Schwulenzentrum Münster e.V.,
Postfach 4407, 48025 Münster,
Tel. 0251/665686, Fax. 0251/665661,
E-Mail: zauberhut@muenster.gay-web.de.
Redaktion: Gregor Blazewski, Bernd Fehr, Michael Heß, Michael Karshüning, Wolfgang Knebel, Norbert Korfmacher (ViSdP)
Umsetzung für das Internet heinz@muenster.gay-web.de

Namentlich gekennzeichnete Artikel
geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe gekürzt abzudrucken.
Auflage: 1200
Redaktionsschluß für den Januar: 10.01.2001

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