Wofür? Naja, ich sag es mal so: Es gibt nur einen Weg einen guten Freund zu haben : Einer zu SEIN! Und ich glaube, dass du diesen Weg gehst. Dafür sage ich dir DANKE, denn ich kenne ihn nicht so gut. LEIDER. Also bleib so... - Unterschrift
Nein, keine Sorge ich bin nicht zur Briefkastentante (a lá Dr. Sommer?) mutiert und das ist kein fingierter Versuch von anonymem Sich-Selbst-auf-die-Schulter-Klopfen (Ich würde MIR, als einer meiner Freunde, wahrscheinlich keinen solchen Brief schreiben, sondern eher gehörig in den Hintern treten, aber das ich mich (und mein Handeln) scheinbar völlig anders beurteile, als andere, ist mir schon letztens auf unseren Exerzitien klargeworden!), sondern ein total lieber (und irgendwie auch tiefgründiger) Gruß, den ich am 14.02., zusammen mit einer Rose, völlig unerwartet erhielt.
Lange Rede, ohne Sinn: Ich möchte mich hiermit ausnahmsweise nicht über unser Konsumverhalten, festgemacht an unseren Festtagen, auslassen, sondern all denjenigen danken, die am diesjährigen Valentinstag wieder ähnlich süße Grüße an ihre Liebsten versandten, im Namen der Beglückten.
Ecko
Am 9. Februar fand im Wolfgang Borchert Theater die Premiere des Stückes Furtwängler, Kategorie 4 statt, zu dem das KCM die Ausstellung Das sind Volksfeinde! des CSG organisiert hat. Autor Ronald Harwood präsentiert den Dirigenten Wilhelm Furtwängler im Entnazifizierungsverfahren. Sein Gegenspieler ist der amerikanische Major Steve Arnold, der versucht, den Künstler als Nazi-Freund zu überführen. Dabei scheut er vor dubiosen Mitteln nicht zurück, muß sich nachsagen lassen, mit Mitteln der Täter zu agieren und scheitert kläglich. Furtwängler, so zeigt sich, hat zwar weiter unter den Nazis dirigiert, aber er hat sich nicht zu ihrem Komplizen gemacht und vielen Juden das Leben gerettet.
Das Stück wurde zupackend inszeniert, das Bühnenbild war passend zu den Verhören. Die Schauspieler agierten überzeugend und mit Marc Ossau gab es auch noch etwas fürés schwule Auge. Doch am eindrucksvollsten war Kirstin Schwab als deutsche Sekretärin, die in ihrer Rolle voll aufging. Im ersten Akt erinnerte ihr Auftritt an das perfide Spiel Hans Lothars in Eins - zwei - drei, und ich wartete natürlich vergeblich auf ihr Heil Hitler, Obersturmbannführer! Im zweiten Akt bekam ihre Rolle eine beachtliche Wende.
Ein Besuch des Stückes lohnt, denn was hier in wenigen Zeilen trocken wirkt, ist auf der Bühne zupackend und unterhaltsam.
NK
Elfriede Jelinek? Nein? Dann habt ihr nichts verpaßt.
Frau Jelinek gehört zu denen, die über die Regierungsbeteiligung von Jörg Haiders FPÖ in Österreich jammern und wehklagen. Haiders ausländerfeindliche Parolen stossen ab.
Im Stern 6/2000 ließ sich Madam Jelinek umfassend zu der neuen Regierung aus: Ihre Augen sind gerötet, sie leidet sichtbar.konnte ich dort lesen. Und dann brach es aus der armen Frau hervor und sie stöhnte über Haider: Jetzt kann er endgültig sein homoerotisches System verwirklichen, seinen homoerotischen Männerbund. (...) Der Ungeist setzt sich durch, das homoerotisch Männliche setzt sich gegen die Frau durch, gegen das Schwache, diese Kitzbühlisierung Österreichs, diese Geistfeindlichkeit, die mit Kinderscheck und Mutterkreuz arbeitet und der Frau wieder nur den Platz der Gebärenden erlaubt.
Und weil Frau Jelinek mit wenigen Worten so viel Unfug sagt, möchte ich ihre Bekanntschaft genau so wenig machen wie die von Jörg Haider!
NK
Die Ausstellung über die Verfolgung Homosexueller im 3. Reichwurde am 23. 1. im Wolfgang Borchert Theater unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Dr. Bertholt Tillmann eröffnet. Die Ausstellung wird vom Theater in Zusammenarbeit mit dem KCM als regionalem Schwulenzentrum für Münster und dem Kölner Centrum Schwule Geschichte organisiert. Intendantin Ewa Teilmans und Fabian Löw, stellvertretender Vorsitzender des KCM, konnten unter den zahlreichen Gästen Vertreter der Ratsfraktionen und des Familienministeriums begrüssen. Bürgermeister Krüger gratulierte in seiner Rede dem KCM zu seinem diesjährigen 15-jährigen Bestehen und würdigte die professionelle Arbeit der Ehrenamtlichen des größten soziokulturellen Zentrums für Schwule in Deutschland.
Die Ausstellung zeigt das Leben Homosexueller vor 1933 und ihre Verfolgung nach der Machtergreifungder Nazis. Wie viele andere auch wurden Schwule und Lesben durch die Machtergreifung Hitlers in ihren Lebensmöglichkeiten massiv eingeschränkt. Der § 175, der Sex unter/zwischen Männern unter Strafe stellte, wurde erheblich verschärft.
Fabian Löw erklärte in seiner Rede: Diese Ausstellung soll nicht mahnen, sie soll historisch aufklären, soll zeigen, was war, was wir bislang erreicht haben und wohin wir nicht mehr wollen.An eine Kollektivschuld glaube auch er nicht, vielleicht aber an eine Kollektivscham.
Die Ausstellung kann noch bis zum 17. März abends ab 18.30 Uhr im Borchert Theater besichtigt werden.
NK
Es ist kein Aprilscherz: Am 1. April findet im Münsteraner KCM die mittlwerweile zwanzigste Auflage der Lederfete statt. Zehn Jahre Lederfete sind für das Veranstalterteam ein guter Grund, mit den Gästen in bewährter Form zu feiern. Also ein Abend, eine Veranstaltung und ein überschaubares, familiäres Format.
So wird es die bekannten Events wie Dark Room a la Münster, Videos und Dancing nonstop in einer brünftigen Umgebung geben. Trotzdem gibt es auch Neues im Konzept. Ganz besonders freut sich das Team auf den zugesagten Auftritt des amtierenden Mister Leather Germany. Dazu eine Tombola, Dirty Stories für Kulturkerle und natürlich die Happy Hour. Auch an den zivilen Eintritts- und Getränkepreisen für den kleinen Geldbeutel wird sich nichts ändern. Das Bier kostet 3 Mark und die 10 Mark Eintritt gehen anteilig an das KCM und die AIDS-Hilfe Münster.
Ehrenamtlichkeit und Non-Profit sind angesagt und das heißt im Klartext: je mehr getrunken und ge... (safe!) wird, desto mehr kann anderen geholfen werden. Wer das eine oder andere Spielzeug in Leder oder Gummi benötigt, kann am Stand eines bekannten Bremer Versorgers fündig werden und der Rest liegt bei jedem selbst.
Die Münsteraner Lederfete bedeutet aber auch stikten Dresscode! Ihren guten Ruf verdankt sie der Tatsache, mit seinen Fetischen wirklich unter sich sein zu können. Leder, Gummi, Uniform oder Haut pur sind angesagt und sonst nichts. Auch Kerle haben das Recht auf spannerfreie Feten.
Mann kommt zum KCM im Hawerkamp 31 (hinter der Halle Münsterland) und eingelassen wird ab 21 Uhr. Möchte jemand das bunte Treiben aus der Veranstalterperspektive kennenlernen, ist er beim straighten Lederfeten-Team jederzeit willkommen.
MH
Erica Fischer, Autorin des Buches Aimée und Jaguarwurde 1943 in St. Albans (GB) geboren. Ihre eigene jüdische Herkunft veranlasste sie, sich in politischer Arbeit für die Juden in aller Welt einzusetzen. Als Frauenrechtlerin war sie lange Zeit führende Figur der Österreicher Emanzipationsbewegung. Ihr im letzten Jahr verfilmter Literaturwelterfolg Aimée und Jaguarwurde Mitte Februar beinahe für den Oskar nominiert. Zur Zeit schreibt die Autorin ein neues Buch und sucht Unterstützung.
Wie kamen Sie eigentlich dazu, sich in Form der Schriftstellerei politisch zu engagieren?
Ich war 1970 eine der Begründerinnen der Wiener Frauenbewegung, war da 10-15 Jahre sehr aktiv. Über die Frauenbewegung bin ich zum Schreiben gekommen. Ich habe eine feministische Frauenzeitschrift mitbegründet und den Frauenbuchladen.
Sehen Sie in Ihrer Person Parallelen zu Alice Schwarzer?
Ich hätte das Potential gehabt eine Alice Schwarzer von Österreich zu werden, aber ich habe das verweigert. Ich hatte nie ein ausgesprochenes Gefühl nach Macht. Mittlerweile finde ich Alice Schwarzer ganz schrecklich. Ich kenne sie auch persönlich. Das, was sie sagt in Interviews, das was sie schreibt, finde ich ganz OK, aber ich weiß, wie sie agiert und das finde ich ziemlich schlimm. Vor allem ihr Machtbedürfnis und die Art, wie sie mit Frauen umgeht, wie sie mit mir umgegangen ist und wie sie im Grunde genommen nur die Liebe und Zuneigung und Achtung der Männer wünscht, das finde ich abgehoben. Ich habe die Emma schon längere Zeit nicht mehr gelesen, aber ich finde, dass es in der Emma einen rassistischen Unterton gibt, der abstößt. Diese schlichte Form des Feminismus, die ich auch mal vertreten habe, die ist nicht mehr zeitgemäß.
Sie leben seit 12 Jahren in Deutschland. Wie bewerten Sie die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen für Lebensräume von Lesben und Schwulen in dieser Zeit? Setzen sie sich für diese Lebensräume ein?
Fast alle meine Freundinnen sind lesbisch. Wenn ich da so sehe, wie die leben, habe ich das Gefühl, dass sie sehr frei leben können, dass sie nicht unter Diskriminierung leiden. Das sind allerdings alles Frauen, die keine hohen Positionen haben oder besonders auffallend in der Öffentlichkeit stehen. Ich weiß z. B. von zwei Freundinnen in Wien, die haben ein Kind in Pflege genommen als lesbisches Paar. Das war wohl das allererste Mal in der Geschichte Österreichs, dass das passiert ist. Die beiden müssen immer kämpfen. Jetzt will die Großmutter das Kind zurückhaben. Das lesbische Paar muss sich viel mehr rechtfertigen. Der Sozialarbeiter besucht sie auch viel öfter als andere Pflegefamilien. Insofern ist das schon klar, dass noch nicht die gesellschaftl. Akzeptanz da ist, wobei Österreich wahrscheinlich noch schlimmer sein wird als Deutschland. Ich höre immer wieder von Überfällen. Dass jetzt sogar die CDU darüber diskutiert, die schwul-lesb. Lebensformen anzuerkennen, wenngleich nicht in Form einer Ehe, sehe ich als Fortschritt. Aber es ist noch weit davon entfernt, Normalität zu sein. Ich bestehe bei Eröffnungen von Ausstellungen zum Beispiel immer darauf, dass auch Landespolitiker das Wort lesbisch sagen und mehrfach sagen. Vielleicht ist das mein Beitrag für Schwule und Lesben.
Wenn das aus dem Mund von Prominenten kommt, hat das ja auch eine viel größere Wirkung. Alice Schwarzer hat sich z. B. nie zu ihrem Lesbischsein bekannt. Wenn ich lesbisch wäre, dann hätte ich kein Problem, das öffentlich zu machen. (E. Fischer ist bisexuell nach eigener Aussage.)
Das Buch Aimée und Jaguarwurde ein internationaler Erfolg. Der daraus entstandene Film wäre jüngst beinahe sogar für den Oskar nominiert worden. Das ist für einen Film mit einer lebischen Rahmenhandlung ein gewaltiger Erfolg. Gab es Probleme bei der Besetzung?
Die haben den Film gemacht und hatten auch angst vor dem lesb. Thema. Deswegen haben sie die Schrader genommen, da sie angst hatten auf Schwierigkeiten zu stoßen. Das scheint ja nicht der Fall zu sein.
In Aimée und Jaguar gibt es eine Art Ehevertrag zwischen Lilly und Felice. In Deutschland werden Forderungen nach Rechten zur Gleichstellung homosexueller Partnerschaften unüberhörbar. Wie stehen Sie dazu?
Ich würde alle Forderungen unterstützen. Ich habe ja auch geheiratet und die Eheschließung hatte ja auch was mit einem Bekenntnis zur Ernsthaftigkeit, gegenseitigen Verantworung und Verpflichtung zu tun. Beziehungen sollten geschützt werden und somit auch für Homosexuelle. Die CDU meint, es sei ja möglich, sich notariell der gleichen Rechte zu versichern in puncto Unterhalt, Erbschaft, Besuchsrecht im Krankheitsfall etc. Das ist wegen des finanziellen und bürokratischen Aufwandes allerdings keine Gleichberechtigung. Das ist eine minderwertige Beziehung. Dass Schwule/ Lesben keine Kinder adoptieren dürfen, das ist doch Wahnsinn. Ich bin für gleiche Rechte für alle. Emanzipation bedeutet nicht, wehleidig anzuklagen, sondern selbstbewußt dazustehen. Generell wünsche ich mir eine Gesellschaft, in der alle Leute, egal welcher Hautfarbe, egal wie sie leben, selbstbewußt sein können, so akzeptiert werden, dass sie das auch von innen heraus können, dass jeder sich zu dem bekennt, was er gerade lebt. Ich habe den Eindruck, dass Schwule sich eine sehr starke gesell. Anerkennung erkämpft haben, Lesben werden, da Frau, doppelt diskriminiert.
Was haben Sie für die Zukunft geplant?
Ich schreibe ein Buch über jüdische Liebesgeschichten aus aller Welt. Derzeit suche ich noch eine schwule Geschichte mit wenigstens einem jüdischen Partner. Das kann eine aktuelle Beziehung sein, die kann aber auch länger zurückliegen. Das Jüdischsein sollte bei der Beziehung eine Rolle spielen.
Wem der große Huschball alle zwei Jahre zu wenig ist und wer gerne einmal mehr im großen Rahmen schick feiern möchte, dem bietet sich am 24. März eine gute Gelegenheit. Dann nämlich steigt ab 20.00 Uhr im Kongresssaal der Halle Münsterland das lebensFEST, eine große Benefizparty zugunsten des im vergangenen Oktober eröffneten Hospizes lebensHAUS - übrigens das erste Hospiz in NRW, an deren Trägerschaft eine Aids-Hilfe direkt beteiligt ist.
Die Mischung aus Bühnenprogramm, Party und dem Publikum selbst soll, so der Veranstalter, das Besondere dieser Veranstaltung ausmachen. Und so erscheinen auf dem Plakat auch Namen, die weit über Münster hinaus bekannt sind. Wer könnte da besser durch den Abend führen als der in Münster lebende Götz Alsmann, der auch bei diesem Anlass sicher mit frechen Sprüchen aufwartet und zwischendurch mal zu seiner Ukulele greift.
Der Zimmer frei- Mann engagiert sich übrigens seit dem vergangenen Jahr als Schirmherr der Hospizbewegung Münster. Ein Highlight des Programms sind die Kölner Mannfrett-Singers. Die fünf ehemaligen Triviatas-Sänger singen nicht nur gut und nuanciert, sondern amüsieren ihr Publikum mit einer witzigen Bühnenshow. Das A-Cappella-Quintett ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Rosa Sitzungen in Köln. Mit ihren fast traumwandlerischen Abweichungen, eine Inszenierung mit meterlangen Tücherbahnen, ist die Rebel Dance Company zu sehen.
Für heiße Stimmung und für die richtigen Rhythmen zum Tanzen wird Lou Canova & The Rhythm Party sorgen. Die neunköpfige Band Marko Adam und Rosa Latour spielt das Beste an Soul, Funk und Rhythm and Blues aus 40 Jahren Musikgeschichte. Nach Mitternacht werden die Musiker dann von DJ Silver abgelöst. Eine Cocktailbar und verschiedene Überraschungen im Foyer runden das abwechslungsreiche Programm ab.
Vom Konzept lehnt sich das lebensFEST damit ein wenig an den in Münsters Szene fest etablierten Huschball an. Nach Absprache mit der Aids-Hilfe soll das lebensFEST künftig zweijährig im Wechsel mit dem großen Huschball im Kongresssaal stattfinden. Der Erlös soll mithelfen, die notwendigen Eigenmittel für den Betrieb des Hospizes lebensHAUS aufzubringen. Und das sind jährlich immerhin 150.000 Mark, die das lebensHAUS durch Spenden, Sponsoring und Benefizaktivität erwirtschaften muss. Wie könnte man dem lebensHaus dabei angenehmer helfen, als kräftig zu feiern. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für DM 45,00 / erm. 40,00 im MZ Ticket Corner, Drubbel 20, Tel.: 0251/5925252. Das lebensFEST beginnt am 24.03. um 20.00 Uhr, Abendkasse und Einlass um 19.00 Uhr.
Mit der vom Hamburger Senat beschlossenen Ergänzung im Landeskrankenhausgesetz erhalten auch Partnerinnen und Partner von nichtehelichen Lebensgemeinschaften ein Auskunftsrecht.
Auf die Bedeutung der Gesetzesnovellierung für hetero- wie für homosexuelle Paare wies der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Lutz Kretschmann hin: Eine Liberalisierung, die überfällig war. Mit der Umsetzung des Auskunftsrechts für nichteheliche, gleich- oder verschiedengeschlechtliche Lebensgemeinschaften ist ein weiterer Punkt des Koalitionsvertrags erfüllt. Wieder einmal liegt Hamburg ganz vorn. Um zusätzliche Rechtssicherheit für die Praxis zu schaffen, wäre im nächsten Schritt eine ausdrückliche Ausweitung des Auskunftsrechts auch auf bevollmächtigte Personen wünschenswert. Das entspräche dann einer Regelung, wie sie im kürzlich verabschiedeten Sektionsgesetz enthalten ist.
Armin Huttenlocher, Hamburg
Der 16-jährige Sebastian ist so richtig der nette Junge von nebenan. Er wächst beschützt und behütet von den Eltern, sowie geborgen im Kreis der Freunde auf. Auseinandersetzungen sind eher freundschaftliche Plänkeleien. Alles scheint ganz harmonisch, wäre da nicht ein kleines Problem: Sebastian ist schwul und in seinen besten Freund Ulf verknallt. In der Abwesenheit seiner Familie schleift Sebastian den Angebeteten mit nach Hause. Die beiden toben sich aus, verwüsten die Küche, setzen das Bad unter Wasser, doch bei der Verabschiedung am Abend geschieht es: Sebastian küsst Ulf nicht auf die Wange, sondern mitten auf den Mund. Es beginnt eine turbulente Zeit, in der es herauszufinden gilt, wo die beiden eigentlich stehen.
Freitag, 17. 3. um 20 Uhr im KCM
Ausnahmsweise kommt Olaf Eigenbrodts Märzen-Lesung nicht am zweiten Freitag über uns. Und erstmalig nicht mit einem, sondern mit zwei Akteuren. Am 24. März liest er zusammen mit Christian Schmitt im Dialo(o)g deutsche und niederländische Texte. Sicher ein Höhepunkt der Lesungen und gedacht als Startpunkt für ein deutsch-niederländisches Leseprojekt. In Kooperation mit der Niederlande-AG, die sich bei entsprechender Resonanz noch ganz andere Lesungsorte als das KCM vorstellen kann. Jeder ist im März eingeladen, neben den deutschen Texten dem Klang der niederländischen Sprache zu lauschen und man darf gespannt sein, welche bislang unerhörten Effekte sich im Zwieklang beider Zungen ergeben.
Freitag, 24. 3. um 20 Uhr im KCM
Zauberhut,
c/o KCM Schwulenzentrum Münster e.V.,
Postfach 4407, 48025 Münster,
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Redaktion: Ecko Schreiber (V.i.S.d.P.)
Mitarbeiter dieser Ausgabe: Michael Heß, Norbert Korfmacher, Fabian Löw
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Redaktionsschluß am 15. des Monats.