Schwules in Münster - Februar 2000

 

Hallo, ihr Lieben!

Ja, das mit dem Januar-Zauberhut tut mir jetzt irgendwie leid ... Mit Müllenium kann ich mich ja nicht rausreden, aber es gab einige interne Problemchen, die wir nun aber zum Glück behoben haben. Da bleibt nur zu sagen: Sorry, und die Kritiker verweise ich an die Ausstellung „Das sind Volksfeinde!” (Viel Spaß mit dem Kastrationstisch!).
Euer Ecko

Das die Online-Ausgabe so spät kommt liegt dann wieder an der Erkrankung eines Einzelnen und an technischen Problemen der anderen. Natürlich werden einige Artikel, die im letzten Monat nur online verfügbar waren, in dieser Ausgabe wiederholt.
Euer Heinz

 

 

KCM Ausstellung

Das sind Volksfeinde!

Am 23. Januar 2000 wurde im Wolfgang-Borchert-Theater die Ausstellung „Das sind Volksfeinde!” eröffnet, die das KCM zusammen mit dem Theater praesentiert. Die Ausstellung gibt Einblick in das schwule Leben einer Großstadt vor 1933.

Wie viele andere auch wurden Schwule und Lesben durch die Machtergreifung Hitlers in ihren Lebensmöglichkeiten massiv eingeschränkt. Der § 175, der Sex unter/zwischen Männern unter Strafe stellte, wurde erheblich verschärft. Die Verfolgung nahm massiv zu. Die große Masse wurde grau und tauchte unter in der noch größeren Masse des gleichgeschalteten Volkes. Denunzierungen waren im „Dritten Reich” an der Tagesordnung: Kinder verpetzten ihre Eltern, Untergebene beschuldigten ihre Vorgesetzten, Nachbarn verrieten Nachbarn, Stricher zeigten Freier an und angezeigte Freier verpfiffen wiederum andere Homosexuelle. So war es im Grunde nur eine Frage der Zeit, ein Glied in dieser Kette der Verleumdungen zu werden, um vielleicht doch die eigene Haut zu retten.

Wer den Terror überlebte und auf Besserung hoffte, sah sich getäuscht: erst 1969 wurde der § 175 erheblich abgeschwächt, 1994 endlich abgeschafft. Die Ausstellung widmet sich dem düstersten Kapitel der Verfolgung von Lesben und Schwulen in unserem Land.
NK

 

 

Lederfete im KCM

Unübersehbar steigt das kommerzielle Partyaufkommen in Münsters schwuler Szene. Die Non Profit-orientierte Lederfete im KCM ist heute fast schon ein Exot. Und alle Monate wieder wird deren Erlös traditionell zwischen dem gastgebende KCM und der pekuniär stets bedürftigen AIDS-Hilfe aufgeteilt. Diesmal gingen 900 Mark an das KCM, wofür sich dessen Vorsitzender Michael Karshüning herzlich bedankte. „Nichts zu danken und gerne geschehen”, meint nun das Team der Lederfete und deswegen auf ein Neues im kommenden Jahr.
Michael Heß

 

 

Mehr als nur Parties

Die Bilanz der NL-AG 1999

Intelligente handgemachte Projekte mit internationalem Flair - am Credo der Niederlande-AG hat sich nichts geändert. Wider den beliebig-unverbindlichenen (schwulen) Zeitgeist. Engagement, Verbindlichkeit, Professionalität sind einige der Zutaten für das erfolgreiche Rezept. Es wird nicht feste gefeiert, sondern es gibt vor allem feste Kontakte: nach Doetinchem. Enschede, Hengeb und Weerselo. Daneben zu kulturellen, religiösen und sozialen Gremien in Münster und umzu.

Der (!) Höhepunkt in der Arbeit der AG war das Jubiläumskonzert von „Vir Quadraat” und Louis ten Vregelaar am 17. Oktober in der Erlöserkirche. Im besten Sinne eine Dienstleistung für das KCM (vgl. auch Zauberhut Nr. 10/99), symbolisierte sich das Erreichte mustergültig: ein schwul-lesbisches Kulturzentrum feiert in einer Kirchgemeinde mit ausländischen Künstlern und Gästen sowie reichlicher lokaler Prominenz seinen Jahrestag. Das mitgeschnittene Masterband rechtfertigt die Produktion einer CD, die es folglich bald geben wird.

Vom Aufwand her tiefer gehangen, aber ebenso wichtig: die Basisaktivitäten der AG. Zum Beispiel die jährliche Fietstocht (in diesem Jahr war's eine Pannentocht), die ebenfalls jährliche Kanalfete zusammen mit Gay And Grey und der Thekentruppe sowie, stilecht, Sinter Claas. Sonst: viele private Anfragen und die Vermittlung von Adressen, Serviceleistungen und und und... Übrigens auch gerne wieder ein Sprachkurs.

Naturgemäß unauffällig war der zweite Schwerpunkt der Arbeit: Die Pflege bestehender Kontakte. Der Zugang zur musikalischen Szene der Region Twente ist besonders zu erwähnen. Im November wurden im niederländischen Weerselo die Kontakte fürs kommende Jahr umrissen; der komplette Arbeitsplan der AG wird traditionell erst im Februar in Hengelo erstellt. Große Erwartungen werden in den Kontakt zur Stichting Homoseksualiteit Achterhoek SHA in Doetinchem gesetzt. Mehrfache Besuche und der Wille zu gemeinsamen Aktionen sind ein solides Fundament für die kommende Zeit. Da es auch wieder Anfragen vom C.O.C. in Enschede gibt, sind die Drähte über die Grenze so gut wie seit Jahren nicht mehr.

Über unsere ambitionierten Vorhaben 2000 gibt es im nächsten Zauberhut etwas zu lesen.
Michael Heß

 

 

KCM im Dialog

Akzeptanz und Methode

Auf Wunsch des KCM Vorstandes fuhren Michael Karshüning und Martin S. nach Düsseldorf zu einem klärenden Gespräch mit dem Ministerium für Frauen, Familie, Jugend und Gesundheit. Von Seiten des Ministeriums nahmen Frau Dr. Daniela Grobe (als Vertretung für den kurzfristig nach Israel verreisten Vorgesetzten Dr. Harms), Herr Dr. Pascal Belling vom Referat für gleichgeschechtliche Lebensweisen sowie Frau Mank teil.

Schwerpunkte des ausführlichen Gesprächs waren die professionellen ehrenamtlichen Strukturen des KCM als größtes schwules, soziokulturelles Zentrum in NRW und den sich daraus ergebenen Konsequenzen als Folge der Arbeitsmethoden des Referates für gleichgeschlechtliche Lebensweisen. Hier sollten nach Wunsch des KCM, Wege gesucht werden, um auch künftig zusammenarbeiten zu können, wie das bisher bei dem psychosozialen Beratungsprojekt des Landes NRW unter anderem schon geschieht.

Im Laufe des Gespräches stellte Frau Dr. Grobe jedoch fest, daß es „Inkompatibilitäten” in den Strukturen beider Institutionen gebe, auf die ein Landesministerium in der Umsetzung von Beschlüssen der Landesregierung nicht Rücksicht nehmen könne. Dr. Belling betonte darüber hinaus den ausschließlich verwaltenden und ausführenden Charakter des Landesreferates...

Wie das KCM mit diesen „Inkompatibilitäten” und den daraus ergebenen Schäden für das KCM durch Verlust von ehrenamtlich tätigen Profis umgehen kann, wird der Vorstand beraten und sich mit den anderen betroffenen Gruppen und Initiativen in NRW besprechen. Sicher ist jedoch, das der Vorstand alles unternehmen wird, um die ehrenamtlichen Strukturen, die nicht nur das KCM groß gemacht haben, weiterhin zu erhalten. Denn: was sind Münster, Essen oder Dortmund ohne die ehrenamtlichen Gruppen und Initiativen?

 

 

Schwule vor Gericht

Kein nostalgischer Rückblick auf die 50er & 60er Jahre

Im Rahmen des historischen Projekts über die Schwulen in Münster in den 50er und 60er Jahren wurde auch ein Blick in die Gerichtsakten getan, soweit diese noch vorhanden sind.

Bis 1969 wurden Schwule von der Justiz verfolgt; Grundlage dafür war der elende Paragraph 175 des Strafgesetzbuches. So fanden sich viele Schwule wegen Nichts vor Gericht wieder.

Am 16. Februar um 20.30 Uhr wird Interessierten in einem Vortrag im Seminarraum des KCM erzählt, was Schwule vor Gericht erwartete. Einige Fälle werden als Beispiele vorgestellt: Vom Freispruch über eine am Ende 16 Jahre dauernde Einweisung in eine Anstalt bis zum Selbstmord ist vieles dabei. Es wird auch zu berichten sein über Personen, die sich vor Gericht wehrten.

Ebenso wird ein Blick auf den unerwünschten heterosexuellen Sex geboten. Hier diente der Vorwurf der Kuppelei als Mittel, bürgerliche Existenzen zu ruinieren, um eine vermeintlich bürgerliche Moral zu schützen und zu retten.

Und auch die Herren in ihren Roben bleiben nicht unerwähnt. Wie war der Zustand der deutschen Justiz nach dem Ende des Nationalsozialismus? Man ahnt es bereits ...
NK

 

 

KCM Kultur

Die ermüdende Sehnsucht nach vollkommener Liebe

Zur ersten Lesung im neuen Jahr lud Olaf Eigenbrodt am 14.01. ins KCM. Gewidmet dem jüngst verstorbenen Detlef Meyer gab es Texte von Abu Nubas, Anakryon, Goethe, Mann, Meyer und Wilde zu hören. Was diese Texte aus sehr verschiedenen Epochen und Kulturkreisen einte, war das Thema Knabenliebe.

Konsequent nannte Eigenbrodt seine gewohnt souve-räne Lesung „Knabenmorgenblütenträume”. Vergessen wir nicht, daß es nicht lange her ist mit der ermüdenden Sehnsucht nach vollkommener Liebe in einer von christlicher Sexualmoral geprägten Gesellschaft. Der Tod mochte als vertrauter Freund erschienen sein, diese selbstzerstörerische Liebe zum Abschluß zu bringen. Tatsächlich bejahten die beiden Texte aus nichtchristlichen Kulturen die Freuden der Knabenliebe am Deutlichsten. Spannungsvoller Höhepunkt der Lesung war allerdings die Eigenbrodtsche Interpretation des „Erlkönigs", und das veranlaßt den Autoren dieser Zeilen zu dem Wunsch, einmal Gelesenes aus Michel Tourniers „Der Erlkönig” zu hören.

Die nächste Lesung gibt es am 11. Februar. Das Thema lautet dann „Was bin ich?” und hat mit unbe-darftem Beruferaten natürlich nichts gemein.
Michael Heß

 

 

Schwul- Lesbische Landespolitik

F.D.P. in NRW für Eingetragene Partnerschaft und Stärkung der Initiativen vor Ort

Der Landesparteitag der F.D.P. in Nordrhein-Westfalen beschloß Mitte Dezember in Düsseldorf die Aufnahme der Einrichtung eines Rechtsinstituts „Eingetragene Partnerschaft” in das Landtagswahlprogramm der F.D.P. ein. Die Initiative kam dabei aus dem Kreisverband Münster und wurde mit großer Mehrheit unterstützt. Auf diesem Wege soll über eine Initiative im Bundesrat, der Bundestag dazu gebracht werden, den seit Sommer letzen Jahres vorliegenden Gesetzentwurf nicht weiterhin von der Tagesordnung abzusetzten.

Außerdem wurde beschlossen, daß sich die F.D.P. dafür einsetzten werde, daß die vom Land NRW derzeit bereitgestellten Fördermittel über die landesweiten Netzwerke der Initiativen unmittelbar den Projekten vor Ort zugute kommen sollen.
M.D.

 

 

Das kurze Leben
der Jüdin Felice Schragenheim

Mit dem Titel dieser Ausstellung, die auf der Romanvorlage Aimée und Jaguar basiert, setzte das Lesbenreferat der Uni Münster zusammen mit der Arbeitsstelle Antidiskriminierung der Stadt Münster erste Akzente im neuen Jahr. Die von der Autorin des Buches, Erica Fischer, organisierte Ausstellung wurde durch eine Lesung aus Gedichtswechseln zwischen Aimée und Jaguar eröffnet. Die wahre Geschichte einer Liebe im zweiten Weltkrieg zwischen der Nazifrau und Mutter Lilly Wust und der Jüdin Felice Schragenheim wurde unlängst verfilmt und erhält internationale Anteilnahme. Die Autorin wollte durch das Werk auf die Geschichte der Ermordung von Juden im Nazireich aufmerksam machen und tat dies anhand einer umfangreichen Recherche mithilfe der heute noch lebenden Lilly Wust.

Die Ausstellung, die im Fürstenberghaus zu sehen ist, zeigt Originale in Form von Fotos, Gedichten und Briefen der beiden Liebenden. Unlängst ist dieser Roman, der mittlerweile in über 10 Sprachen übersetzt wurde, eine Pflichtlektüre für Schwule und besonders für Lesben. Die entstehende Liebe zwischen zwei Frauen und die knisternde Erotik umgegeben von Hoffnung, Schmerz, Trennung und Tod zeigt eindrucksvoll nicht nur die Verfolgung der Juden, hier exemplarisch belegt, sondern auch das Zulassen von Gefühlen zu einem Menschen gleichen Geschlechtes. Es ist hier durch die Lebens- und Leidensgeschichte zweier Menschen der Autorin gelungen, ein breites Publikum aufzuklären über die Greueltaten des 3. Reiches, aber ebenso wurde ein Roman geschaffen, der vielen Lesben und auch Schwulen Unterstützung gab, für das zu kämpfen, was sie sind.
FL

 

 

Schwul-Lesbisches Netzwerk stellt Bürgerantrag auf Erhalt der Arbeitsstelle Antidiskriminierung

Den Bürgerantrag zum Erhalt der Arbeitsstelle Antidiskriminierung der Stadt Münster wurde von Vertretern des Schwul-lesbischen Netzwerkes eingereicht. Der Oberbürgermeister Dr. Bertholt Tillmann bekräftigte ein weiteres Mal seine positive Grundhaltung dieser Arbeit gegenüber. Als Vertreter des Netzwerkes waren die Institutionen KCM, HoBis, yohos@muenster.de, LiVas, LSVD und YOUNGS! bei der Übergabe vertreten. Das schwul-lesbische Netzwerk eint jedoch fast die gesamte Szene Münsters, die sich hinter diesen Antrag gestellt hat.

 

 

Steinerne Trauer

Mit einem Wortgottesdienst wurde seinerzeit die Eröffnung des Denkraumes „Namen und Steine” des Künstlers Tom Fecht gefeiert. Es handelt sich um eine Installation aus Backsteinen, initiiert durch die AIDS-Hilfe. Die großzügig angelegte Y-Form der Installation direkt am Hauptportal der Kreuzkirche inmitten der Stadt Münster ist eine von über zwanzig ähnlicher Installationen, die in ganz Europa durch den Künstler installiert wurden. Zwanzig der münsteraner Steine tragen bereits den Namen eines an HIV verstorbenen. Kerzen, Sonnenblumen und Rosen wurden in schweigenden Gedenkminuten feierlich niedergelegt von den Angehörigen.
FL

 

 

Münsters lesbische Cheerleader

Die QueerCheers, lesbische Cheerleader des münsterschen Vereins androGym, streben nach der Krone. Mit einer Galaveranstaltung im KCM wurden die erforderlichen Startgebühren für die Eurogames im Juni 2000 in Zürich verdient. Ein atemraubendes temporeiches Programm zu Dancefloor-Musik heizte in der Vergangenheit bei zahllosen Auftritten (z. B. CSD-Köln `99) dem Publikum ein. Großer Beliebtheit versichert, will die Gruppe nun die Europameisterschaft bestreiten. Die Gruppe nahm sich vor, mit einer Medaille heimzukehren. Angestrebt wird natürlich der erste Platz. Ein erster Eindruck von der taktvollen Darbietung kann am 4./5.02.00 auf der Lesbensitzung im Buergerhaus Stollwerk von jederfrau gewonnen werden.
FL

 

Geliebte Schwestern

Pünktlich zu seinem zwölften Geburtstag präsentiert Homophon, der erste schwule Männerchor Münster, sein fünftes „Kind” in einer Uraufführung. Geliebte Schwestern - Folge 384 einer schrillen Soap-Opera, in der es von Halbgöttern in Weiß, hysterischen Krankenschwestern, anlehnungsbedürftigen Pflegern und Zivis, neugierigen Patienten und dominanten Raumpflegerinnen nur so wimmelt. Dazwischen demonstriert der Chor die heilende Kraft der Musik. Im ersten Programmteil präsentiert Homophon auf vielfachen Wunsch seine Schönheitsköniginnen, die in beeindruckender Weise zeigen (Miss Gunst, Miss Muschel...), dass 13 Sänger nicht nur singen können, sondern mit optischen Reizen geradezu verschwenderisch umgehen.
FL

 

 

Lesung mit Olaf Eigenbrodt

Was bin ich - die Transandrogyne Switch - Lesung

Egal, welches Geschlecht man sich letztlich aussucht, immer gibt es Probleme damit! Entweder passt es nicht zum biologischen Geschlecht, was dann soziale, medizinische und psychische Probleme nach sich zieht, weil niemand so recht einsehen will, dass es so einfach nicht geht, oder man fühlt sich zu Leuten des eigenen Geschlechtes hingezogen, was dann auch nicht wirklich einfach ist; als Variante ist man heterosexuell und muss zur Strafe ein Rollenbild ausfüllen (ätsch!). Im Gegensatz zum harten Leben der Wirklichkeit haben unsere Freundinnen/Heldinnen/alter egos in der Fiktionalität wenig Probleme mal schnell zu switchen. Jeder, der schon einmal das jeweils andere Geschlecht im Internet ausgelebt hat weiß, was ich meine. Entweder man verändert mal schnell das Geschlecht, oder man ist ein androgyner Knabe von der Sorte, bei der sowieso niemand weiß ob Burschi oder Mädel. Und das ist dann entweder auch egal (Utopie, heile Welt), oder auch nicht (grausame Wirklichkeit). Und, egal ob Transsexuell, Transvestit, Androgyn oder eigentlich gar nichts von alledem: Wir können von ihnen lernen, über sie lachen, mit ihnen jammern - sie erlesen - erleben.

 

 

Filmclub im KCM:

Liebe! Stärke! Mitgefühl!

Aller guten Dinge sind drei! Nachdem der Film nun schon zweimal wegen technischer oder organisatorischer Probleme nicht gezeigt werden konnte, nun der dritte Anlauf:

Liebe! Stärke! Mitgefühl!
Regie: Joe Mantello, mit Jason Alexander, Nathan Lane, Stephen Bogardus, John Glover, Joe Mantello u.a.

In der Idylle einer abgelegenen viktorianischen Villa vor den Toren von New York treffen an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden acht Männer zusammen. Es soll der Sommer ihres Lebens werden! In tiefgründigen Gesprächen begegnen sie einem allgegenwärtigen Thema: Aids. Trotz aller Auseinandersetzungen verbindet sie eine Mischung aus Liebe, Stärke und Mitgefühl, und das macht sie zu wahren Helden. Sie bewältigen Ängste, schmieden Pläne, verlieben und trennen sich und rüschen sich zur allgemeinen Belustigung schonmal zu sterbenden Schwänen auf. Mit Witz und Charme schaffen sie ein zauberhaftes Paradies auf Zeit.
Bernd Pachur

 

 

Impressum

Zauberhut,
c/o KCM Schwulenzentrum Münster e.V.,
Postfach 4407, 48025 Münster,
Fax 0251/665661,
E-Mail: zauberhut@muenster.gay-web.de.
Redaktion: Ecko Schreiber (V.i.S.d.P.)
Umsetzung für das Internet heinz@muenster.gay-web.de

Namentlich gekennzeichnete Artikel
geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Redaktionsschluß am 15. des Monats.